Das Kölner Festkommitee stellt die Wagen vor

+

KÖLN - Ein Wagen fehlte beim Richtfest des Kölner Rosenmontagszugs - der zum Terror in Paris. Zu viele Ängste hätte er ausgelöst, meinte das Festkomitee. Aber auch so gibt es genug Spott und Kritik.

Das Thema Terror kommt zwar im Kölner Rosenmontagszug vor - aber nur beim Thema Schattenseiten des Internets. Den Wagen, der nach dem Anschlag auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo" in Paris geplant worden war, hatte das Festkomitee zurückgezogen. Berichte über angebliche Sicherheitsrisiken hatten bei vielen Jecken Angst ausgelöst. "So etwas muss man ernst nehmen und handeln", sagte Zugleiter Christoph Kuckelkorn am Dienstag bei der Vorstellung der Kölner Wagen.

Die Entscheidung hatte vor zwei Wochen viel Kritik ausgelöst. Sie sei aber richtig gewesen, meinte Kuckelkorn: "Wir sind froh, dass dieser Schatten vom Zug weg ist und wir schön feiern können. Denn das ist das Ziel des Zuges, wir sind ja keine Demo." Das Motto heißt in Köln in diesem Jahr "social jeck - kunterbunt vernetzt", und allein 8 der 30 Prunk- und Persiflagewagen befassen sich - gewohnt drastisch - mit den Risiken der Smartphone-Ära.

Richtfest des Kölner Rosenmontagszugs

Da strömen Porno, Kaufrausch, Trash und Terror aus dem Netz. Da nutzt ein Kinderschänder "Fakebook", um seine Identität und seine Absichten zu tarnen. Und ausgerechnet der "Nubbel" leidet unter Burnout durch den Terminstress. Aber auch die große und die kleine Politik fahren mit. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) legt eine Bruchlandung mit Bundeswehrschrott hin, und ein Kölner verliert sich im Baustellen- und Schilderdschungel seiner Heimatstadt. - lnw

Quelle: wa.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.