Sperrung bei Duisburg

Rheinbrücke wird auch in Richtung Venlo gesperrt

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[UPDATE 16 UHR] DUISBURG - Die Rheinbrücke bei Duisburg bleibt ein Nadelöhr, besonders für Lastwagen. Nicht nur, dass die derzeitige Teilsperrung in Richtung Essen länger besteht als geplant. Danach muss in der Gegenrichtung gearbeitet werden.

Die Rheinbrücke über die Autobahn 40 bei Duisburg muss wegen dringender Reparaturen auch in Richtung Venlo für Lastwagen gesperrt werden. Diese Einschränkungen sollen jedoch erst dann gelten, wenn die derzeitigen Bauarbeiten soweit abgeschlossen sind, dass der Lkw-Verkehr Richtung Essen wieder rollen darf, wie Straßen.NRW am Mittwoch mitteilte.

Der genaue Zeitplan soll am kommenden Dienstag bekannt gegeben werden. Die Teilsperrung sollte ursprünglich Ende dieser Woche aufgehoben werden. Dieser Termin verschiebe sich jedoch, da neue Schäden entdeckt worden seien.

Lesen Sie zu dem Thema auch folgenden Bericht:

Wenn Brücken zu Blockaden werden

Die Rheinquerung ist seit Anfang März für Fahrzeuge mit einem Gewicht von mehr als 3,5 Tonnen gesperrt und für Autos in Richtung Essen nur eingeschränkt zu befahren, weil die Träger Risse haben. Seitdem werden Schweißarbeiten an den beschädigten Trägern durchgeführt.

Pro Tag rollen normalerweise rund 100 000 Fahrzeuge über das Bauwerk, davon 11 000 Lastwagen. Kritik an der Sperrung kam aus der Wirtschaft, so bezeichnete der nordrhein-westfälische Logistikverband Brücken generell als eine "gigantische Schwachstelle".

Die 777 Meter lange Rheinbrücke bei Duisburg-Neuenkamp wurde 1970 eröffnet. Der Großteil der Autobahnbrücken im Land ist mehr als 30 oder 40 Jahre alt. Das nordrhein-westfälische Verkehrsministerium schätzt, dass in den nächsten zehn Jahren mindestens 4,5 Milliarden Euro Sanierungskosten anfallen. Die Leverkusener Rheinbrücke der Autobahn 1 ist wegen Bauarbeiten bereits seit Monaten für den Lastwagenverkehr gesperrt. - dpa/lnw

Quelle: wa.de

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