Wildtier bleibt stecken

So rettete die Feuerwehr am Morgen ein Reh aus seiner Notlage

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Das Reh steckte in einem Zaun fest. Ein Feuerwehrmann demonstriert, wie die Rettung des Tieres vorgenommen wurde. 

Soest - Mit schwerem Gerät rettete die Feuerwehr Soest am Donnerstagmorgen ein Reh. Das Tier steckte in einem Tor fest.

Ein ungewöhnlicher Einsatz für die Soester Feuerwehr am Morgen: Ein Reh war bei dem Versuch, durch die Stäbe eines Tores an der Kläranlage am Hattroper Weg zu schlüpfen, stecken geblieben. 

Um das hilflose Wildtier aus seiner Notlage zu befreien wurde gegen 9.10 Uhr die Feuerwehr Soest alarmiert. Diese rückte an und entschied sich, die Stäbe des Tores mit Hilfe eines Hydraulik-Spreizers leicht auseinander zu biegen. 

Das Vorhaben brachte den gewünschten Erfolg: Dem Reh wurde mehr Platz verschafft - es hatte seine Freiheit zurück! "Als das Tier gerettet war, wurde es noch kurz kontrolliert. Bis auf leichte Abschürfungen, an denen es jedoch keine blutenden Stellen gab, war es unversehrt", berichtete Feuerwehrsprecher Kai Weets. Die Abschürfungen zeugen davon, dass das Tier - bevor es entdeckt wurde - mit allen Kräften versuchte, sich selbst zu befreien.

Die wiedererlangte Freiheit wusste das Tier, das sich offensichtlich etwas zu viel Winterspeck angefuttert hatte, nun noch deutlich besser zu schätzen: Mit hohem Tempo verabschiedete sich das Reh über eine Wiese.

Quelle: wa.de

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