Dortmund: Rechte erhalten Gruppenstatus im Rat

DORTMUND - Die Vertreter der rechtsextremistischen Parteien NPD und Die Rechte bilden im Dortmunder Rat künftig eine Gruppe und erhalten finanzielle Zuweisungen. Das sind voraussichtlich mehr als 40 000 Euro im Jahr.

 "Über den Verbleib des Geldes müssen sie Verwendungsnachweise liefern", sagte am Donnerstag ein Sprecher der Stadtverwaltung und bestätigte einen Bericht der "Ruhr Nachrichten".

Die NPD und die erstmals angetretene Partei Die Rechte mit dem mehrfach wegen Gewalttaten vorbestraften Spitzenkandidaten Siegfried Borchardt hatten bei der Kommunalwahl je einen Sitz errungen. Am Wahlabend kam es zu Ausschreitungen, als andere Gruppen Anhängern der Rechten den Zutritt zum Rathaus verwehrt hatten. Es gab zehn Verletzte.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Mit dem Geschehen beschäftigt sich auch der Landtag. - lnw

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © dpa/dpaweb

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare