Razzia gegen Salafisten in Nordrhein-Westfalen

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BERLIN/RECKLINGHAUSEN - Bei einer Razzia in der islamistischen Szene hat es am Mittwoch auch Durchsuchungen in Nordrhein-Westfalen gegeben. Insgesamt seien drei Privatadressen in Gladbeck, Solingen und Düsseldorf durchsucht worden, berichtete eine Sprecherin der Polizei in Recklinghausen.

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hatte zuvor die salafistischen Vereine "DawaFFM" und "Islamische Audios" verboten und aufgelöst. Zudem verbot er "An-Nussrah" als Teilorganisation der im Juni 2012 aufgelösten Vereinigung "Millatu Ibrahim".

Die Durchsuchungen bei insgesamt 20 Personen in Hessen und Nordrhein-Westfalen dienten der Beschlagnahme des Vereinsvermögens und der Auflösung der Vereinsinfrastruktur, teilte das Bundesinnenministerium mit.

Bereits im Juni 2012 waren Polizei und Justiz mit Großrazzien gegen radikal-islamische Salafisten vorgegangen. Beamte hatten damals Wohnungen, Vereinsräume und eine Moschee in Solingen in NRW durchsucht; Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) verbot im Zuge der Aktion die salafistische Vereinigung "Millatu Ibrahim". - dpa

Quelle: wa.de

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