Radschnellweg im Ruhrgebiet geplant

Von Ðetlef Burrichter ▪ ESSEN Das Ruhrgebiet soll die erste Fahrrad-„Autobahn“ in Deutschland bekommen. Auf einer Länge von 60 Kilometern soll der Radschnellweg Ruhr (RSR) die Revierstädte zwischen Dortmund und Duisburg verbinden. Verkehrsexperten erhoffen sich eine zeitweise Entlastung der Stau-Autobahn A 40. Wie auf einer Autobahn soll der RSR ein schnelles Vorankommen ermöglichen. Die Fahrbahn soll fünf Meter breit, weitgehend kreuzungsfrei und steigungsarm sein. Auftrieb bekommen die Pläne, weil die Verbreitung motorisierter Eletrofahrräder und so genannter Pedelecs stark zunimmt.

„Das Radfahren gehört zur neuen Mobilität dazu“, erklärte Jens Hapke, Sprecher des Regionalverbands Rurhgebiet (RVR) unserer Zeitung. Eine Studie soll demnächst den Trassenverlauf klären, eine Potenzialanalyse für Umsteiger von Pkw auf Fahrrad liefern und die Investitionskosten errechnen. Vom Essener zum Duisburger Hochschul-Campus soll der RSR auf der Trasse der früheren Rheinischen Bahn verlaufen. Auch von Essen nach Bochum gibt es eine Bahntrasse, die nutzbar gemacht werden soll. Die Anbindung Dortmunds ist zurzeit noch nicht geklärt.

Quelle: wa.de

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