Prozessauftakt: "Heiliger" soll Frauen sexuell ausgebeutet haben

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Der Angeklagte Mohamed A. (hinten) sitzt neben seinem Helfer Dennis B. (vorne) zum Prozessauftakt in einem Saal des Düsseldorfer Landgerichtes.

[Update, 14.40 Uhr] Düsseldorf - Ein Mann aus Köln soll sich als Sekten-Guru mit übersinnlichen Kräften inszeniert haben, um Frauen in Bordellen auszubeuten. Am Dienstag hat der Prozess gegen den 30-Jährigen und seinen mitangeklagten Komplizen vor dem Landgericht Düsseldorf begonnen.

Beim Prozessauftakt wurde die Anklage verlesen. Zu den Vorwürfen machen die beiden Männer aber noch keine Angaben. Die Hauptverhandlung soll am 8. Juli fortgesetzt werden. 

Laut Anklage sollen die mutmaßlichen Täter mehrere Frauen durch brutale Misshandlungen und pseudo-religiöse Rituale von sich abhängig gemacht haben, um sie in die Prostitution zu drängen und wirtschaftlich auszubeuten. Beide sind unter anderem wegen des Verdachts des schweren Menschenhandels, der Geiselnahme und der Vergewaltigung angeklagt. 

Seit ihrer Festnahme im Oktober sitzen die Angeklagten in Untersuchungshaft. Bei einer Verurteilung droht dem 30-Jährigen eine Haftstrafe von bis zu 14 Jahren, seinem Komplizen bis zu zehn Jahre Haft. - dpa

Quelle: wa.de

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