Es weihnachtet bald sehr...

Preise für Christbäume sind in NRW stabil

SCHMALLENBERG - Für ihren Weihnachtsbaum müssen Verbraucher in diesem Jahr nicht mehr Geld einplanen als 2011. Das sagte der Sprecher der NRW-Christbaum-Produzenten Meinolf Mütherich in Schmallenberg. In den Christbaum-Plantagen des Sauerlandes hat gerade die Saison begonnen.

Zunächst würden vor allem Bäume mit Wurzelballen und Schnittgrün geerntet, sagte Mütherich. Aber es werden auch schon Bäume für den Export oder für große Baumarkt-Ketten geschlagen.

Für die gängigen Baumarten müssen Käufer je nach Sorte und Qualität mit Meterpreisen zwischen 8 und 25 Euro rechnen. "Bei der Rotfichte sind das 8 bis 12 Euro, bei der Blaufichte 15 bis 18 Euro", sagte Mütherich. Die Nordmanntanne liege bei etwa 22 Euro, so dass für den Zwei-Meter-Baum wieder um die 40 Euro fällig werden.

Erstmals bieten vier große Produzenten umweltschonend produzierte Christbäume unter dem Label "FairForest" an. "Die Bäume werden unter minimalem und kontrolliertem Chemie-Einsatz gezogen", sagte Mütherich. Nachbarn der zum Teil bis an Wohngebiete reichenden Christbaum-Kulturen hatten den Spritzmitteleinsatz kritisiert. "Deshalb haben wir diese kontrollierte Anbauart verabredet. Ich hoffe, dass sich im kommenden Jahr noch mehr Kollegen beteiligen." Die FairForest-Bäume sollen trotz intensiverer Kontrollen nicht teurer sein als herkömmlich produzierte.

Für das Schlagen der Weihnachtsbäume sind die Bedingungen derzeit ideal: "Es hat schon einige Nachtfröste gegeben, da haben die Bäume das Wachstum abgeschlossen und werden weniger nadeln", sagte Mütherich. Außerdem komme die Ernte in den Kulturen beim derzeitigen Wetter gut voran.

Ein Teil der bereits jetzt geschlagenen Bäume wird zur Dekoration in der Vorweihnachtszeit genutzt. "Wir schlagen aber auch schon fürs Ausland", sagte Mütherich. So gingen aus seinem Betrieb schon erste Wagenladungen in die Niederlande oder nach Frankreich. "In Paris werden die Bäume mit farbigem Kunstschnee eingesprüht", sagte er. Das sei in diesem Jahr bei den Franzosen ein neuer Trend. - lnw

Quelle: wa.de

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