Alle Züge verkehren wieder auf dem Regelweg

Leichenfund bei Essen: Bahnverkehr im Ruhrgebiet durcheinander gewirbelt

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[Update 9.45 Uhr] Essen - Wegen des Fundes einer Leiche an der Bahnstrecke zwischen Bochum und Essen-West ist es am Mittwochmorgen im Ruhrgebiet zu Störungen im Bahnverkehr gekommen. Betroffen waren nach Angaben der Bahn insgesamt acht Zugverbindungen. Inzwischen ist der Polizei-Einsatz beendet, alle Züge verkehren wieder auf dem Regelweg.

Betroffen waren konkret diese Verbindungen:
- S1 (Solingen-Dortmund)
- S3 (Oberhausen-Hattingen)
- S9 (Haltern-Wuppertal)
- RE11 (Rhein-Hellweg-Express: Düsseldorf-Kassel)
- RE1 (NRW-Express: Aachen-Hamm)
- RE2 (Rhein-Haard-Express: Düsseldorf-Münster)
- RE6 (Rhein-Weser-Express: Flughafen Köln/Bonn-Minden)
- RE42 (Niers-Haard-Express; Mönchengladbach-Münster)

Die Polizei-Aktion verursachte Störungen im Bereich zwischen den Hauptbahnhöfen Essen und Duisburg. 

Der Bochumer Hauptbahnhof konnte nicht angefahren werden. Eine Leiche sei gefunden worden, sagte ein Sprecher der Polizei in Essen, ohne weitere Details zu nennen. Offenbar hatte ein Lokführer um kurz vor 8 Uhr morgens "etwas Ungewöhnliches" am Streckenrand entdeckt. Bei einer Suchaktion wurde die Leiche gefunden.

Fernzüge und Regionalexpresse wurden über Duisburg und Gelsenkirchen umgeleitet. Auch für die S-Bahnen gab es Umleitungen. Die Störung auf einer der am stärksten befahrenen Bahnstrecken Deutschlands sollte zunächst noch bis mindestens 10 Uhr andauern, die Aufhebung der Sperrung gelang dann schon gegen 9.45 Uhr.

Probleme gab es am Mittwochmorgen auch beim RE13 (Maas-Wupper-Express: Venlo-Hamm): Laut Eurobahn verspäteten sich die Züge wegen eines Notarzteinsatzes in Schwerte deutlich. - mit dpa-Material

Quelle: wa.de

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