Polizei in NRW will Fuhrpark verkleinern

DÜSSELDORF - Die nordrhein-westfälische Polizei will ihren Fuhrpark deutlich ausdünnen und modernisieren. Bis 2016 solle die Ausstattung um etwa 1000 Fahrzeuge verringert werden, sagte ein Sprecher des NRW-Innenministeriums dpa und bestätigte einen Bericht der Zeitung "Rheinische Post".

Ziel sei, dass im Zuge dessen jedes mehr als acht Jahre alte Auto ausgetauscht werde.

Experten hatten die Auslastung von 7000 Fahrzeugen der Polizei ausgewertet und befunden, dass 15 Prozent wegfallen könnten. Auch der Landesrechnungshof hatte moniert, dass von NRW-weit 7100 überprüften Autos im Fuhrpark der Kreispolizeibehörden rund 1100 - also etwa 16 Prozent - ohne Mobilitätsverlust eingespart werden könnten.

Die Polizei in NRW unterhält etwa 10 000 Fahrzeuge. Streifenwagen und Fahrzeuge der Einsatzhundertschaften waren von der Überprüfung ausgenommen. Die besonders intensiv genutzten Streifenwagen sollen alle drei Jahre ausgetauscht werden. Bislang wurden die Wagen für die tägliche Streife geleast. "Wir kaufen sie jetzt", sagte der Sprecher des Innenministeriums. Das sei wirtschaftlicher.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) begrüßte die Pläne, die Einsparungen beim derzeitigen Fuhrpark zum Kauf neuer Autos zu nutzen. "Die älteren Zivilfahrzeuge, um die es geht, werden nur selten genutzt", sagte der GdP-Vorsitzende in NRW, Frank Richter, laut einer Mitteilung vom Dienstag. Diese Fahrzeuge seien zudem meist von ein und demselben Hersteller, so dass sie etwa bei Observationen zu leicht zu erkennen seien. Bei der Erneuerung des Fuhrparks sollten Autos unterschiedlicher Hersteller gekauft werden. - lnw

Quelle: wa.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare