Moldauer auf der Flucht

Rüthen: Auf schlafenden Familienvater eingestochen

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Rüthen - In einem Wohnhaus in Rüthen haben sich in der Nacht zu Dienstag schlimme Szenen abgespielt. Ein Mann aus Moldawien soll auf einen schlafenden Familienvater eingestochen haben, bei dem der Mann zu Besuch war. Das Opfer schwebte in Lebensgefahr. Der mutmaßliche Täter ist auf der Flucht.

"Seit einigen Wochen" habe der Moldauer als Gast bei der Familie in Rüthen gewohnt, berichtete Staatsanwalt Thomas Schmelzer. 

Gegen 3 Uhr in der Nacht zu Dienstag habe er auf den Familienvater eingestochen: Laut Schmelzer sei der Rüthener durch zwei Messerstiche - unter anderem im Bereich des Hinterkopfes - lebensgefährlich verletzt worden. Das Motiv sei noch unklar. "Derzeit gibt es keine Hinweise auf einen konkreten Anlass", erklärte Schmelzer.

Nach einer Not-Operation sei der Zustand des Rütheners zwar nicht mehr akut lebensbedrohlich, aber weiter kritisch. 

Nach der Tat ergriff der mutmaßliche Täter die Flucht - von ihm fehlt derzeit jede Spur. "Wir wissen nur, dass der Täter den Tatort fußläufig verlassen hat", erklärte Schmelzer, der keine Gefährdung durch den Gesuchten für die Bevölkerung sieht.

Ob es eine Öffenlichkeitsfahndung geben wird, sei noch unklar. So wurden bislang auch keine Erkennungsmerkmale des mutmaßlichen Täters genannt. 

Quelle: wa.de

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Kommentare

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Kommentare

obdasrichtigist
(0)(0)

warum ist ein Gefährdung des Gesuchten für die Bevölkerung ausgeschlossen? Ist es so das Jemand, der eine Gewalttat vollbracht hat dann lieb und nett wird und soetwas nie mehr tut ?