Tierische Einsätze: Pferd gerettet, Rinder erschossen

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Der Plan ist aufgegangen, Wayne steht wieder auf allen Vieren.

ESSEN/GÜTERSLOH - Tierische Einsätze am Samstag für die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr: In Essen wurde ein hilfloses Pferd aus einem Graben gerettet, während im ostwestfälischen Verl nahe der viel befahrenen Autobahn 2 vier entlaufene Rinder erschossen wurden.

Mit tatkräftiger Unterstützung von 25 Feuerwehrleuten konnte in Essen das Pferd befreit werden. Der Vierbeiner habe seine Rettung ohne größere Blessuren überstanden, berichtete die Feuerwehr am Sonntag. Das Pferd hatte am Samstag auf dem Weg vom Stall zur Koppel den Halt verloren und war in den für die Verlegung von Abwasserrohren ausgehobenen, 80 Zentimeter tiefen Graben gerutscht.

Das auf dem Rücken liegende Tier konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien. Nachdem die Helfer den Graben mit Schaufeln und Spaten auf einer Seite erweitert hatten, konnte das rund 650 Kilo schwere Pferd auf eine Seite gedreht werden. Daraufhin kam "Wayne", ein 23 Jahre alter Holsteiner, aus eigener Kraft wieder auf die Hufe.

Die Polizei erschoss indes vier entlaufene Rinder. Man habe sich dazu entschieden, damit keine Menschen zu Schaden kommen, teilte die Polizei in Gütersloh am Sonntag mit. Mehrere Autofahrer hätten die Polizei am Samstagabend wegen der Tiere alarmiert.

"Nur glücklichen Umständen ist es zu verdanken, dass es bei dem zu diesem Zeitpunkt herrschenden dichten Nebel mit Sichtweiten unter 30 Metern noch nicht zu Unfällen gekommen war", erläuterte die Polizei. Zum Teil seien die Rinder in unmittelbarer Nähe der Autobahn gewesen. Über 90 Minuten hätten Polizisten versucht, die Tiere zu fangen. Nachdem das nicht gelang, griffen sie zur Waffe. - dpa

Quelle: wa.de

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