Polizei erwartet Zehntausende zu Kurden-Demo - "Konfliktpotenzial"

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Das Archivfoto zeigt Demonstration von Kurden und Aleviten in Köln im November 2016.

Köln - Mehr als 20.000 kurdische Demonstranten werden zu einem Protestzug gegen die Regierung Erdogan durch Köln erwartet. Die Polizei ist alarmiert, denn auch Hunderte von Gewaltbereiten haben sich angesagt - und sie wollen durch ein von Türken dominiertes Viertel ziehen.

Bei einer Kurden-Demonstration am Samstag in Köln erwartet die Polizei rund 20.000 Protestler, darunter Hunderte gewaltbereite Teilnehmer. Man gehe von einem "erheblichen Konfliktpotenzial" aus, teilten die Sicherheitsbehörden im Vorfeld mit. Die Demonstranten wendet sich gegen die türkische Militäroffensive in Nordsyrien. 

Mehr als 2000 Polizisten werden eingesetzt, darunter Verstärkung aus Hessen und Niedersachsen. Der Demo-Zug soll auch durch Teile der Innenstadt führen, in denen viele "nationalistisch geprägte Türken" leben. Schon kleinste Provokationen könnten zu Ausschreitungen führen, warnte die Polizei. Angemeldet wurde die Demonstration vom kurdischen Dachverband Nav-Dem - er steht der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK nahe. 

Die Polizei und die Stadt kündigten Absperrungen und Verkehrs-Beeinträchtigungen an. Zu dem Spiel des 1. FC Köln gegen Augsburg reisen viele Fußballfans an, die ebenfalls im Blick zu halten seien. Wegen des Rhein-Hochwassers kann die Großdemo nicht dezentraler in der Deutzer Werft abgehalten werden. - dpa

Quelle: wa.de

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