Fall aus Duisburg

Baby bei Ebay zum Verkauf angeboten - Verdacht auf Menschenhandel

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Auf einem Bildschirm ist am  eine Ebay-Kleinanzeige zu sehen. Weil ein Baby in einer Ebay-Kleinanzeige für 5000 Euro zum Verkauf angeboten wurde, hat in Duisburg die Polizei eingegriffen.

[Update 18.15 Uhr] Duisburg - Eine Anzeige im Internet löst Entsetzen aus: Ein Baby steht angeblich zum Verkauf - für 5000 Euro. Nun prüft die Polizei, ob möglicherweise Menschenhandel dahintersteckt oder alles ein ganz übler Scherz war.

Weil ein Baby in einer Ebay-Kleinanzeige für 5000 Euro zum Verkauf angeboten wurde, ermittelt die Polizei in Duisburg wegen Menschenhandels. Das 40 Tage alte Mädchen sei aus der Familie genommen und in die Obhut des Jugendamtes gegeben worden, teilte die Behörde am Donnerstag mit. Es gehe ihm gut. Die Polizei ist sicher, dass es sich bei dem Mädchen um das im Internet mit vier Fotos angebotene Kind handelt.

Der Verkäufer, Nickname "Kühlschrank", hatte die Anzeige am Dienstag veröffentlicht. Es handele sich um ein Kind namens Maria, war in gebrochenem Deutsch in der Beschreibung zu lesen: "Er ist ein kleines Kind, das 40 Tage alt namens Maria, die mich mehr Atf verkaufen". Mitarbeiter der Handelsplattform war die Anzeige am Dienstagabend aufgefallen, wie ein Sprecher von Ebay Kleinanzeigen sagte. Sie sperrten das Inserat und informierten die Polizei. Wer hinter "Kühlschrank" steckt und was die Worte "mich mehr Atf" in der Beschreibung bedeuten soll, blieb zunächst unklar.

Die Wohnung der Flüchtlingsfamilie, von der aus die Anzeige ins Internet gestellt wurde, durchsuchten die Ermittler am Mittwochabend. Die Eltern des Kindes, von deren Internetanschluss die Anzeige aufgegeben wurde, mussten zu einer Vernehmung auf die Polizeiwache. Ein Polizeisprecher sagte, dass der Anschluss auch von anderen Familienmitgliedern genutzt werde. Die Eltern konnten nach ihrer Vernehmung wieder gehen. Was der 28 Jahre alte Vater und die 20-jährige Mutter sagten, wurde nicht bekannt. Geprüft wird nun, ob das Angebot ernst gemeint war. - dpa

Quelle: wa.de

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