Eurobahn: Nicht über Sprengstoff gesprochen

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SOEST/DORTMUND [Update 10.11 Uhr] - Am Samstagabend soll in einem Eurobahnzug ein Tatverdächtiger in türkischer Sprache anderen Männern mitgeteilt haben, dass er Sprengstoff bei sich habe. Die Staatsanwaltschaft und das Polizeipräsidium Dortmund suchten diesen Mann. Der meldete sich nun und teilte mit er habe Witze gemacht.

In einer gemeinsamen Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Dortmund und des Polizeipräsidiums Dortmund hieß es, dass sich ein Zeuge gemeldet habe, der eine Unterhaltung zwischen vier jungen Männern gehört habe.

Laut Zeugenaussagen waren diese vier jungen Männer am 24. Januar mit der Eurobahn vom Dortmunder Hauptbahnhof in Richtung Soest unterwegs.

Der Gesuchte hat sich aufgrund der Öffentlichkeitsfahndung bei der Polizei gemeldet. Es handelt sich um einen 17 Jahre alten Auszubildenden. Dieser hat im Rahmen seiner polizeilichen Vernehmung bestritten, in der Eurobahn über Sprengstoff gesprochen zu haben. Er habe mit seinen Freunden, die noch vernommen werden müssen, lediglich Witze gemacht.

Sprengstoff wurde bei dem 17-Jährigen nicht gefunden

Gegen 23.10 Uhr saßen sie gemeinsam auf zwei Sitzreihen in der RB 59 (Hellweg-Bahn) und unterhielten sich in türkischer Sprache. Der Tatverdächtige hatte eine blaue Sporttasche bei sich und gab an, Sprengstoff dabei zu haben.

Alle Beteiligten verließen den Zug am Bahnhof Unna. Der Tatverdächtige wurde innerhalb der Bahn gefilmt. Polizei und Staatsanwaltschaft suchen nun mit Hilfe der Aufzeichnungen Hinweisgeber.

Wenn Sie Hinweise zum Sachverhalt oder zu dem gesuchten Mann geben können, melden Sie sich bitte beim Kriminaldauerdienst der Dortmunder Polizei unter Telefon 0231/132 74 41.

Der Staatsschutz der Dortmunder Polizei ermittelt.

Quelle: wa.de

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