Vorfall in der RB40

Polizei ermittelt: Corona-Verweigerin schlägt mit ungewöhnlichem Gegenstand zu

Eine Maskenverweigerin soll am Mittwochabend in einem Zug einen Bahnmitarbeiter mit einem Tretroller geschlagen haben, nachdem dieser sie aufgefordert hatte, einen Mund-Nasen-Schutz anzulegen.

Bochum - Eine Coronavirus-Verweigerin soll gestern Abend (28. Oktober) in einem Zug einen Bahnmitarbeiter mit einem Tretroller geschlagen haben, nachdem dieser sie aufgefordert hatte, einen Mund-Nasen-Schutz anzulegen. Im Bochumer Hauptbahnhof konnte die Corona-Verweigerin unerkannt entkommen.

Sars-CoV-2\tMedizinische Bezeichnung
Covid-19Bezeichnung für die durch das Virus ausgelöste Krankheit
Coronaviren/CoronaBezeichnung für eine Familie von Erregern. Es gibt unterschiedliche Corona-Stämme

Gegen 17:40 Uhr forderte der Bahnmitarbeiter zwei Frauen in der RB 40 (Hagen-Essen) auf, sich einen Mund-Nasen-Schutz aufzusetzen. Daraufhin soll eine der beiden Frauen den 29-jährigen Bahnmitarbeiter beleidigt haben.

Polizei ermittelt: Corona-Verweigerin auf Videoaufzeichnung


Beim Halt des Zuges im Bochumer Hauptbahnhof soll eine der beiden Corona-Verweigerinnen dem Bahnmitarbeiter mit ihrem mitgeführten Tretroller gegen den Arm geschlagen und anschließend aus dem Zug geflüchtet sein. Dieser erlitt dadurch ein schmerzhaftes Hämatom.

Die Bundespolizei sicherte Videoaufzeichnungen vom Bahnsteig und aus dem Personentunnel im Bochumer Hauptbahnhof und leitete ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung gegen die Corona-Verweigerin ein. Die Ermittlungen dauern an.

Eine brutale Tat hat sich am Montag im westfälischen Dülmen (NRW) ereignet: Eine 29-Jährige ist mit einem Messer attackiert und schwer verletzt worden. Eine Mordkommission wurde eingerichtet.

Rubriklistenbild: © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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