Pkw-Brand greift auf Reihenhäuser über: 800.000 Euro Schaden

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Rheda-Wiedenbrück - Verheerender Pkw-Brand am Freitagnachmittag in Rheda: Als vor ihrer Tür ein VW Polo brennt, genießen die Bewohner eines Reihenhauses in ihrem Garten das schöne Wetter. Die Feuerwehr kann das Haus nicht mehr retten, es muss wohl abgerissen werden. Schaden: Rund 800.000 Euro. 

Um 15.07 Uhr, so berichtete Feuerwehr-Pressesprecher Christian Dresmann später, wurden die hauptamtlichen Kräfte sowie der Löschzug Rheda zunächst zu einem Kleinbrand alarmiert. 

Noch während der Anfahrt melden sich aber Feuerwehrkollegen aus den Nachbarhäusern per Notruf und berichten, dass der Brand inzwischen auch auf das Haus übergegriffen habe. Mit drei Zwölf-Kilogramm Feuerlöschern versuchen Andreas Harder und Jan Milchers das Feuer unter Kontrolle zu halten – ihre Bemühungen haben aber eher homöopathischen Charakter. 

Pkw-Brand greift in Rheda auf Reihenhäuser über

Nach und nach werden mehr Feuerwehrleute des Löschzuges Rheda alarmiert, später lässt Löschzugführer Christian Kottmann auch noch den Löschzug Wiedenbrück anrücken. Rund 70 Einsatzkräfte stehen ihm damit zur Verfügung.

Zunächst hatten sich vier Feuerwehrleute unter Atemschutz um die Löscharbeiten gekümmert, später waren es fast 20. Trotz aller Bemühungen griff der Brand aber auch auf die beiden Nachbarhäuser über. Dunkle Rauchwolken standen über der Einsatzstelle, als die Isolierung der Häuser brannte. 

Mit Hilfe der Drehleiter aus Rheda und des Hubarbeits-Universal-Löschfahrzeug (HULF) der hauptamtlichen Wache wurden die brennenden Dachstühle gelöscht und später die Dachpfannen abgenommen. Erst dann konnten auch die Glutnester endgültig gelöscht werden. 

Das mittlere Reihenhaus wird wohl nach einer ersten Einschätzung nicht mehr zu retten sein. Auf jeden Fall ist es bis auf weiteres unbewohnbar. An den beiden seitlichen Häusern wurde der Dachstuhl erheblich beschädigt. Erst nach rund zweieinhalb Stunden konnten die ersten Kräfte wieder abrücken. - ei

Quelle: wa.de

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