Pistazien mit 22 Karat - Zöllner decken Goldschmuggel auf

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Das Röntgenbild zeigt die in einer Tüte Pistazien versteckten Armreifen.

Düsseldorf - Sechs Goldarmreife, versteckt zwischen Pistazien, drei Goldmünzen und eine Goldkette im Gesamtwert von knapp 4.500 Euro wollten ein Mann (51), dessen Ehefrau (50) und eine weitere Frau (69) aus der Türkei nach Deutschland schmuggeln.

Wie das Hauptzollamt Düsseldorf mitteilt, stoppten Zöllner die Reisenden im grünen Ausgang für anmeldefreie Waren und baten zur Kontrolle des Reisegepäcks in Form von fünf Kartons, sechs Reisetaschen, zwei Handtaschen und zwei Plastiktüten. In einer Handtasche fanden sie die Visitenkarte eines Goldhändlers in der Türkei. Die Reisenden gaben jedoch an, dass sie kein Gold bei sich hätten. In der Handtasche befanden sich allerdings neben der Visitenkarte noch zwei Schmuckschachteln mit einer goldenen Halskette und drei Goldmünzen.

Durch diesen Fund misstrauisch geworden, röntgten die Zöllner nun das gesamte Reisegepäck und fanden in einer Reisetasche sechs Goldarmreife, versteckt in einer Plastiktüte mit Pistazien. Darüber war der 51-jährige Mann so erzürnt, dass er seine eigene Ehefrau stieß. Er wurde daraufhin für die Dauer der Kontrolle von seiner Frau getrennt.

Die Zöllner leiteten gegen die Beschuldigten ein Strafverfahren wegen versuchter Steuerhinterziehung ein. Den Goldschmuck stellten sie sicher.

Quelle: wa.de

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