Bereits mehr als 300 Kilometer Stau auf NRW-Autobahnen

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Kilometerweite Staus behindern den Verkehr auf den Autobahnen vor dem Pfingstwochenende.

Düsseldorf - Die Züge der Bahn rollten zumindest im Nahverkehr fast wieder normal, doch um volle Straßen dürfte kaum ein Autofahrer herumgekommen sein.

Am Freitag vor Pfingsten hat es sich in Nordrhein-Westfalen wie erwartet stark gestaut. Schon gegen 15 Uhr meldete der WDR Verkehrsfunk mehr als 300 Kilometer Staus und stockenden Verkehr im Land.

Besonders stark betroffen waren etwa die A1 in Richtung Münster, die A3 nach Arnheim oder die A45 in Richtung Frankfurt, wo es am Morgen bei Lüdenscheid einen schweren Unfall gegeben hatte.

Die Autobahn war dort zeitweise gesperrt und die Nebenstraßen verstopft. "Wir haben zu viele Autos für zu wenig Straße", sagte ein Sprecher der zuständigen Dortmunder Polizei. Laut dem Verkehrsforscher Michael Schreckenberg ist der Freitag vor Pfingsten der verkehrsreichste Tag des Jahres.

Wenn Reise- und Berufsverkehr zusammentreffen, wird es eng auf den Straßen. Schreckenberg hatte in dieser Woche nicht ausgeschlossen, dass sogar der bisherige Rekordwert aus dem Jahr 2004 übertroffen wird. Damals habe es an Pfingsten insgesamt 435 Kilometer Staus gegeben.

Für etwas Entspannung auf den Straßen könnte allerdings das vorzeitige Ende des Bahnstreiks gesorgt haben. Laut einer Sprecherin der Bahn lief der Nahverkehr am Freitag fast wieder normal.

Mehr als 90 Prozent der Züge fuhren nach Fahrplan. Im Fernverkehr galt dagegen weiterhin der Ersatzfahrplan, die Bahn versuchte aber, die vielen Reisenden mit zusätzlichen Zügen ans Ziel zu bringen. Ab Samstag soll dann auch im Fernverkehr wieder der reguläre Fahrplan gelten. - dpa

Quelle: wa.de

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