Pferdehalter darf Tiere nicht tätowieren

MÜNSTER - Die obersten Verwaltungsrichter Nordrhein-Westfalens haben einem Mann verboten, eine Tätowierstube für Tiere aufzumachen. Das Tätowieren von Tieren zur Zierde sei mit dem Tierschutz nicht vereinbar, urteilte das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster und bestätigte eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts.

Der Pferdehalter wollte seinem Pony das Markenzeichen der Musikgruppe "Rolling Stones", eine Zunge, auf den Oberschenkel tätowieren. Der Kreis Coesfeld hatte ihm das verboten.

Durch ein Tattoo würden dem Pony "ohne vernünftigen Grund" Schmerzen zugefügt, befanden die Richter. Hinter dem Tierschutz hätten die wirtschaftlichen Interessen des Pferdehalters zurückzustehen, der einen "Tätoservice für Tiere" als Gewerbe angemeldet hatte. Revision ließ das OVG nicht zu. - lnw

Quelle: wa.de

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