Patientenorganisation: Menschen sprechen kaum noch über Trauer

DORTMUND - Viele Menschen trauen sich nach Erfahrungen der Deutschen Stiftung Patientenschutz nicht mehr über Trauer zu sprechen.

"Viele wissen nicht mehr, wie man Trauernden begegnen kann, was man ihnen sagt und wie man sich verhält", sagte Stiftungsvorstand Eugen Brysch anlässlich des Allerheiligen-Feiertages in Dortmund. Es seien oft kleine Dinge, die bei der gemeinsamen Erinnerung helfen könnten wie das Anschauen von Fotos oder das Gespräch über Erlebnisse oder kleine Marotten. Auch der gemeinsame Friedhofsbesuch könne helfen. "Wenig hilfreich sind allgemeingültige Trostsätze wie "Das Leben geht weiter" und "Die Zeit heilt alle Wunden".

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © dpa

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