"Panzerknacker-Bande" vor Gericht

AACHEN - Eine mutmaßliche "Panzerknacker-Bande" muss sich seit Dienstag wegen schweren Bandendiebstahls vor dem Landgericht Aachen verantworten. Bei fast 37 Einbrüchen in Senioren- und Pflegeheimen soll das Quartett rund 150 000 Euro erbeutet haben, das meiste aus Tresoren.

Die schweren Stahlschränke haben die Diebe laut Anklage in stillen Nacht- und Nebelaktionen hinausgeschleppt, aufgebrochen, ausgeräumt und dann in verschiedenen Seen versenkt.

Demnach begannen die vier Männer im Alter zwischen 23 und 26 Jahren mit ihren Beutezügen im September 2011 in einem Seniorenheim in Erftstadt. Es seien Dutzende weiterer Coups im Großraum von Aachen, Köln und Bonn gefolgt. Einige der gestohlenen Tresore waren später von Kindern und Spaziergängern in Seen entdeckten worden. Das Technische Hilfswerk konnte die Stahlschränke aus dem Wasser fischen.

Nach dem letzten Einbruch in Dormagen war die "Panzerknackerbande" im Oktober vergangenen Jahres bei Aachen festgenommen worden. Bei dem spektakulären Polizeieinsatz hatte der Fahrer des Fluchtautos eine Straßensperre durchbrochen und war in eine Hecke gerast. Die zu Fuß fortgesetzte Flucht der jungen Männer endete mit der Ortung durch einen Polizeihubschrauber. Für ihren Prozess sind 14 Verhandlungstage vorgesehen. - dpa

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa/dpaweb

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