Paar soll junge Frauen zur Prostitution gezwungen haben

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Düsseldorf - Ein Kampfsportler und seine Lebensgefährtin sollen mehrere junge Frauen zur Prostitution in Paris gezwungen haben. Dem in Untersuchungshaft sitzenden Paar wird vor allem Zuhälterei und Menschenhandel vorgeworfen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch in Düsseldorf mit.

Die Beamten gehen von mindestens vier Opfern im Alter von 19 bis 28 Jahren sowie geschätzten Erlösen aus der Prostitution von über einer halben Million Euro aus. Die beiden Beschuldigten wurden am 11. November festgenommen. Sie schweigen bisher zu den Vorwürfen.

Der 35-jährige Profi-MMA-Kämpfer soll mit der Loverboy-Masche die jungen Frauen zu Prostituierten gemacht haben. Nach einem Kontakt über soziale Netzwerke sei es dann irgendwann darum gegangen, dass es eine gemeinsame Zukunft nur durch Geldeinnahmen gebe. Die Opfer seien isoliert von ihrem bisherigen Umfeld aus Deutschland in Paris gewesen und hätten dort bis zu 14 Stunden am Tag für den Beschuldigten anschaffen müssen.

Die 25-jährige Lebensgefährtin soll die jungen Frauen, die auch nichts von einander wussten, kontrolliert haben. Eine der Geschädigten offenbarte sich vor Monaten der Polizei, die Ermittlungen aufnahm. - dpa/lnw

Quelle: wa.de

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