Großeinsatz für Polizei und Feuerwehr

Orang-Utans im Duisburger Zoo ausgebrochen - Ein Tier erschossen

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[Update 22.35 Uhr] Duisburg – Großeinsatz für Polizei und Feuerwehr: Im Duisburger Zoo sind am Montagabend zwei Orang-Utans aus ihrem Gehege ausgebrochen. Eines der Tiere wurde nach ersten Angaben durch einen Tierpfleger erschossen, ein weiterer Affe durch Betäubungspistole außer Gefecht gesetzt.

Am Montagabend sind laut Ruhrnachrichten zwei Orang-Utans durch ein Oberlicht aus ihrer Anlage ausgebrochen. Verschiedene Zeitungen hatten zunächst fälschlicher Weise von bis zu sieben Tieren gesprochen. Nach bekanntwerden des Ausbruchs hatte der Tierpark umgehend die Polizei alarmiert. Mehrere Fahrzeuge der Polizei und Feuerwehr sowie Rettungswagen rückten daraufhin gegen 19.45 Uhr zum Duisburger Zoo aus - die Polizisten zum Teil mit Maschinenpistolen bewaffnet. Besucher befanden sich zum Zeitpunkt des Ausbruchs nicht mehr im Zoo. 

Nach ersten Angaben hat ein Tierpfleger einen der Affen, die ein Gewicht von bis zu 100 Kilogramm erreichen können, erschossen. Das Tier habe bei der Entdeckung bereits versucht den Außenzaun der Anlage zu übersteigen. Ein narkotisieren sei zu diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich gewesen, hieß es am Abend von einer Sprecherin der Stadt Duisburg. Eine schießberechtigte Person habe von der Schusswaffe Gebrauch gemacht, da das Risiko, dass das Tier flüchten könnte, zu hoch gewesen sei. Der Schutz des Menschenleben habe im Vordergrund gestanden, so die Sprecherin weiter. 

Ein zweiter Orang-Utan ist nach ersten Angaben betäubt und wieder zurück in seinen Käfig gebracht worden. Kurz vor 21 Uhr erklärte ein Duisburger Polizeisprecher den Einsatz für beendet. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestehe nicht mehr. 

Quelle: wa.de

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