Online-Simulationen – Mit Köpfchen zu Macht und Ruhm

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Online-Simulationen werden von Alt und Jung gespielt.

Online-Simulationen gehören zu den beliebtesten Browsergames. Dabei führen Sie ein Imperium durch die Zeiten, managen einen Fußballklub oder machen einen kleinen Bauernhof zum Agrar-Riesen. Wir erklären Ihnen, wie diese Spiele funktionieren.

Spielespaß ohne viel Geballer

Wenn Sie bei Computerspielen lieber mit Überlegung und Strategie agieren, als sich auf virtuellen Schlachtfeldern herumzutreiben, ist eine Online-Simulation möglicherweise genau das Richtige für Sie. Grundsätzlich werden zwei Spieltypen unterschieden. Einerseits gibt es die sogenannten „rundenbasierten“ Simulationen. Hierbei agieren die Spieler ähnlich einem Brettspiel in einzelnen, abgeschlossenen Runden. Diesem Gametypus gegenüber stehen die „Echtzeit-Spiele“, die auf dem Vormarsch sind. Dabei sind alle Teilnehmer gleichzeitig am Zug. Diese Variante ist besonders bei den Online-Simulationen beliebt.

Online-Simulation macht Sie zum Konzernboss

Zu den gefragtesten Browsergames zählen die Wirtschaftssimulationen. Je nach Spiel leiten Sie dabei einen Konzern, eine Stadt, ein Land oder einen Verein. Das Ziel ist der wirtschaftliche Erfolg. Dazu müssen Sie mit einer bestimmten Menge an Vorräten oder Rohstoffen auskommen und versuchen, trotz knapper Ressourcen zu expandieren und Ihre Mitspieler zu überflügeln. Die Entwickler haben inzwischen Spiele für jeden Geschmack im Programm – ob Sie einen multinationalen Konzern anführen oder eine kleine Farm bewirtschaften wollen, mit einer Online-Simulation ist fast alles möglich.

Regieren Sie ein Imperium

Online-Simulationen müssen sich aber nicht auf die Wirtschaft beschränken. In einigen Spielen geht es um den Aufstieg und Fall ganzer Imperien. Hier sind Sie zwar ebenfalls angehalten, mit begrenzten Mitteln Erfolg zu haben, doch nur, um eine schlagkräftige Armee zu unterhalten. Mit dieser vergrößern Sie Ihr Reich und schwingen sich zum Herrscher eines ganzen Kontinents oder gleich der Welt auf. Allerdings haben das Ihre Mitspieler ebenfalls vor – und in einigen Spielen können das mehrere Zehntausend sein. So ist Spannung garantiert.

Kostenlose Software

Die Teilnahme an den Spielen ist in der Regel kostenlos und die nötige Software wird ebenfalls umsonst zur Verfügung gestellt. Weil die Anbieter aber etwas verdienen wollen, bieten Sie oft gegen Geld bestimmte virtuelle Gegenstände oder Fähigkeiten an. Zwar haben die Spieler meist die Möglichkeit, sich diese Dinge zu erspielen, ohne dafür zu zahlen – jedoch dauert das dann sehr viel länger. Auch der Support, also die Unterstützung bei Problemen mit dem Spiel, ist oft kostenpflichtig. Ein anderes Modell, um Gewinn zu machen, ist die Einblendung von Werbung im Spiel.

Die Anbieter sind bemüht, die technischen Voraussetzungen für die Teilnahme an ihren Spielen so einfach wie möglich zu halten. Bei den meisten Online-Simulationen brauchen Sie nicht einmal Software herunterzuladen. Dort läuft das Spiel komplett auf den Servern des Unternehmens. Sie benötigen auf Ihrem Rechner nur einen aktueller Browser wie Firefox, Internet Explorer oder Chrome. Im Fachjargon heißt das dann „serverseitiges Spiel“. Wenn Sie dagegen Teile des Spiels auf Ihren Computer laden und dort speichern, spricht man von einem „clientbasierten Spiel“. Der Download der Daten ist meistens kostenlos.

Die Spieleindustrie hat erkannt, dass Online- oder Browserspiele immer beliebter werden. Darum werfen die Unternehmen immer wieder neue Games auf den Markt. Wenn Sie unsicher sind, welche Online-Simulation Ihrem Geschmack am besten entspricht, sollten Sie sich auf Testseiten im Internet umsehen. Dort werden die beliebtesten Spiele unter die Lupe genommen.

Quelle: wa.de

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