"Nur" Verschmutzung: Keine Gefahr nach Störfall in Duisburg

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Symbolfoto

DUISBURG - Durch einen Zwischenfall in einem Stahlwerk ist schwarzer Staub auf ein Wohnviertel in Duisburg niedergegangen. Es gab eine erhebliche Verschmutzung, wie es am Sonntag bei der Polizei in Duisburg hieß.

Es sei aber "keinerlei Gefahr" davon ausgegangen, der Staub sei ungefährlich, sagte Dietmar Mielke von der Einsatzleitstelle der Polizei. Das zuständige Umweltamt sei dennoch informiert worden.

Wie die Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) auf ihrer Internetseite erläuterten, kam es am frühen Samstagmorgen an einem Hochofen zu einem sogenannten Durchbläser. "Dabei handelt es sich um das Öffnen von Drucksicherheitsventilen im oberen Teil des Hochofens." Dadurch sei für etwa 20 Sekunden Staub ausgetreten. Im Duisburger Stadtteil Hüttenheim habe es daraufhin Staubniederschlag gegeben. HKM bot den Nachbarn an, sich zur Schadensregulierung zu melden - die Versicherung sei eingeschaltet.

Erst vor einer Woche gab es einen Zwischenfall bei HKM. Eine Explosion hinterließ ein Loch in einem Hochofen. Eine große Rauchwolke stieg über dem Werk auf. Inwiefern die beiden Störfälle zusammenhängen, blieb am Sonntag zunächst offen. - dpa

Quelle: wa.de

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