NRW ächzt unter den Temperaturen

Hitze-Ticker: Deutscher Wetterdienst warnt vor UV-Strahlung 

Heiß, heißer, NRW: Der Westen leidet unter der Rekordhitze. Nach dem heißen Dienstag, steigen die Temperaturen auf dem Thermometer auch am Mittwoch wieder über die 30-Grad-Grenze. 

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+++ Ausgerechnet in der aktuellen Hitzeperiode wird es in etlichen S-Bahnen in Nordrhein-Westfalen kuschelig eng. Weil die Klimaanlagen ausgefallen seien, verkehrten einige der Züge nur mit halber Länge und entsprechend halbierter Sitzplatzkapazität, sagte ein Bahnsprecher am Mittwoch in Düsseldorf. Wie viele Züge betroffen seien, könne man derzeit nicht sagen. Die S-Bahnen seien zur Reparatur in die Werkstatt gebracht worden. 

Am Dienstag hatten zwei Regionalzüge mit gestörter Klimaanlage wegen einer Signalstörung in Düsseldorf in der prallen Sonne halten müssen. Vorsichtshalber waren Rettungskräfte zum Düsseldorfer Flughafen-Bahnhof gerufen worden. Die Reisenden konnten die Züge dort aber selbständig verlassen. Verletzt wurde niemand. Am Düsseldorfer Flughafen hatte der Deutsche Wetterdienst am Dienstag mit 36,8 Grad die NRW-weit höchste Temperatur gemessen.

+++ Erneut hat die Ozon-Konzentration an einer Messstation in Nordrhein-Westfalen die ersteMeldegrenze überschritten. In Lünen wurden am Mittwoch 183 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Alle anderen Messstellen blieben unterhalb der Meldegrenze von 180 Mikrogramm, wiesen aber größtenteils ebenfalls stark erhöhte Werte auf. Das Landesumweltamt in Essen riet Menschen, die auf Ozon empfindlich reagieren, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. 

Bereits am Dienstag war an einer Station in Krefeld die Meldegrenze überschritten worden. Ozon ist ein farbloses und giftiges Gas in der Atmosphäre. Es kann die Schleimhäute reizen sowie Atemwegsbeschwerden und Kopfschmerzen hervorrufen. 

Überschreitet die Konzentration die Menge von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter, muss dieÖffentlichkeit informiert werden. Ab 240 Mikrogramm gelten die Warnungen für alle Menschen.

+++ Lebkuchen: Während viele Menschen bei den heißen Temperaturen Eis essen, riecht es beim Aachener Süßwarenhersteller Lambertz schon nach Weihnachten. "Die Produktion des Saisongebäcks beginnt langsam", sagte Lambertz-Pressesprecher Christian Schlosser. 

Die Produktion werde noch gesteigert und im August sogar im Drei-Schicht-Betrieb gearbeitet. Schon im September solle die erste Ware in den Supermarktregalen liegen, deshalb "müssen wir eine ganze Menge vorproduzieren". 

 Um eine etwaige Schoko-Schmelze müssen sich Kunden indes keine Sorgen machen: Die Produktionsanlagen, die gesamte Lieferkette und Lager sind laut Lambertz-Sprecher Schlosser klimatisiert.

+++  Die Stadt Dortmund hat die Bürger gebeten, beim Wässern der Straßenbäume zu helfen. "Die Jungbäume im Straßengebiet leiden bei der derzeitigen Hitze unter außergewöhnlichem Trockenstress - noch mehr als die älteren, groß gewachsenen Bäume", teilte die Stadt am Mittwoch mit. Das Tiefbauamt und die beauftragten Firmen kämen beim Wässern kaum hinterher.

 

Die Stadt appellierte daher an die Bürger:"Gießen Sie den Straßenbaum vor Ihrer Haustür." Frisch gepflanzte Bäume seien leicht an der weißen Stammschutzfarbe zu erkennen. Jeder Eimer Wasser seien eine echte Hilfe und steigerten die Anwuchschancen der neuen Bäume.

+++ Der Landtag lockert den Dresscode: Kein Jackett-Zwang auf den Plätzen. 

Draußen ist es brütend heiß, und auch die Landtagsabgeordneten kommen ins Schwitzen. Beim Plenum lockerte Sitzungsleiter und Landtagsvizepräsident Oliver Keymis (Grüne) am Mittwoch den inoffiziellen Dresscode. Er erlaubte den männlichen Parlamentariern, ihre Jacketts zumindest auf den Plätzen im Plenarsaal auszuziehen. Wer ans Rednerpult trete, müsse es aber wieder anziehen. Da bitte er doch um den "nötigen Respekt". Und das Präsidium samt Protokollführern müsse auch weiterhin Jackett und Krawatte tragen, "weil wir das hier oben so zu vertreten haben".

Auf der Regierungsbank und auf den Abgeordneten-Sitzen hatte sich schon sommerliches laissez-faire breitgemacht. So erschienen die Minister Hendrik Wüst (CDU) und Joachim Stamp (FDP) ohne Krawatte, aber natürlich im Anzug. Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) fiel inmitten der dunklen Anzugträger mit einem sommerlich hellgrauen Zweiteiler und passender Krawatte auf.

Für die weiblichen Abgeordneten war es leichter: Viele trugen kurze Sommerkleider, aber schulterbedeckt. Denn die inoffizielle Kleiderordnung des Landtags schreibt nach Angaben eines Sprechers vor, dass die Kleidung "der Würde und dem Anstand des Hauses genügen" müsse. Das Landtagsgebäude ist zwar klimatisiert, trotzdem wurde es auch dort nach Worten von Keymis "etwas wärmer".

+++ Abkühlung, nur wie? Wenn die Temperaturen die 30-Grad-Marke überschreiten lechzen die Menschen nach einer Abkühlung. Das versprechen Ventilator und Co. - doch welche Geräte sorgen wirklich dafür, dass die Hitze erträglich wird - und sparen dabei noch hunderte Euro? Die Antworten. 

+++ Kreative Polizisten: Keine Verbrechen, keine Unfälle - nichts, was diePressestelle der Polizei Bochum als Meldung hätte verbreiten können. Also schrieb die Pressestelle unter dem Titel "Das Sommerloch ist zurück" ein Gedicht statt einer Polizeimeldung.

"Liebe Journalisten, 

wie bereits im Jahr 2003 melden wir besonders gerne, keine schlimme Kriminalität in Bochum, Witten und auch Herne. 

Und was kam nach 16 Jahren heut' erneut ans Licht, üble Straftaten, schwere Unfälle - all das gab es gestern nicht. 

Das kriminelle Handwerk schien den Ganoven mal egal, entspannten sie sich bei 37 Grad vielleicht sogar am sonnigen Kanal? 

Doch schreiben wir nun wieder mit Bedauern, dieser Zustand wird bestimmt nicht lange dauern.

 Aber was sagt uns dieser Umstand doch? Es gibt es immer noch - das berühmte Sommerloch!"

+++ Die letzten Nächte waren der Horror: Sie konnten kein Auge zu machen? Mit diesen Tricks schlafen Sie trotz Hitze endlich gut ein. 

+++ Die Hitzewarnung des Deutschen Wetterdienstes für Nordrhein-Westfalen hat auch am Mittwoch Bestand. Hinzu kommen im Norden NRWs Warnungen vor UV-Strahlen. 

Die Weltgesundheitsorganisation rät laut DWD, zwischen 11 und 15 Uhr den Aufenthalt im Freien zu vermeiden. Auch im Schatten gehörten ein sonnendichtes Hemd, lange Hosen, Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 15, eine Sonnenbrille sowie ein breitkrempiger Hut zum sonnengerechten Verhalten.

+++ Lebensgefahr: Behörden und DLRG warnen vor Schwimmen im Rhein. 

Hitze-Hoch "Ulla" lockt derzeit viele Menschen in NRW in Freibäder, Seen - und auch Flüsse. Doch Behörden und Verbände warnen eindringlich davor, im Rhein schwimmen zu gehen. 

"Im Rhein herrscht Lebensgefahr", mahnen DLRG, die Wasserwacht des Roten Kreuzes, Wasserschutzpolizei und die Düsseldorfer Feuerwehr in einer gemeinsamen Erklärung. Allein die Feuerwehr Düsseldorf musste nach eigenen Angaben in diesem Jahr bereits 25 Mal ausrücken, um Menschen aus dem Rhein zu retten. Für vier Menschen sei die Hilfe jedoch zu spät gekommen, sie ertranken. 

Selbst in geringer Wassertiefe könne die starke Strömung im Rhein gefährlich werden, so Michael Grohe von der DLRG Nordrhein. Auch die Sogwirkung der Schiffe auf der viel befahrenen Wasserstraße sei ein enormes Risiko: "Auf dem Standstreifen der Autobahn geht man ja auch nicht spazieren", erklärte Grohe. Dabei ist das Baden im Rhein an vielen Stellen erlaubt - ratsam ist es nach Ansicht der Fachleute aber trotzdem nirgends.

+++ Deutschland schwitzt. Achseln, Hände, Füße: So lästig schwitzen auch ist, für unseren Körper ist es lebensnotwendig. Das sollten Sie wissen. 

+++ Nach dem bislang heißesten Tag des Jahres in Nordrhein-Westfalen wird es am Mittwoch nicht ganz so warm. Am heißesten soll es im Kölner Raum und in Ostwestfalen mit bis zu 34 Grad werden, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ankündigte. Im Münsterland und am Niederrhein wird es bei bis zu 29 Grad auch noch sommerlich. Insgesamt ist wieder viel Sonne zu erwarten. Nur im Nordwesten sollte es am Vormittag teils dunstig werden. Im Tagesverlauf sorgt laut DWD ein zunehmender Nordwest-Wind für etwas Abkühlung. In der Nacht sollen die Temperaturen dann auf 12 bis 17 sinken, bevor es am Donnerstag laut DWD wieder sommerliche Temperaturen zwischen 25 und 29 Grad gibt. Allerdings könnte es mancherorts stark bewölkt sein. Am Dienstag wurde in Düsseldorf mit 36,8 Grad sogar die deutschlandweite Höchsttemperatur für 2019 gemessen.

+++ In NRW ist es weiter heiß: im Westen ist es dabei noch wärmer als im Osten.

  

+++ Ein Mann aus Geilenkirchen soll während eines Badbesuchs in Euskirchen seinen Hund in einem überhitzten Campingbus gelassen haben. Zeugen waren auf das jaulende Tier aufmerksam geworden und hatten die Polizei verständigt. Der Mann wurde in der Therme ausgerufen. Beim Öffnen des Busses sei ein starker Hitzestau zu spüren gewesen, berichtete die am Dienstag Polizei. Der Hundehalter sei trotzdem uneinsichtig gewesen. Er wurde nach dem Vorfall am Sonntag aufgefordert, seinen Hund artgerecht unterzubringen und diesen nicht wieder im Bus zu lassen. Er erhielt eine Strafanzeige wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

+++ Es wird heiß und immer heißer. Der Deutsche Wetterdienst warnt die Bevölkerung - am Mittwoch soll es noch extremer werden. 

+++ Die heißen Temperaturen steigen einigen Jugendlichen wohl zu Kopf. In einem Essener Freibad soll eine Gruppe junger Männer zwei Bademeister und ein junges Mädchen attackiert haben. Die 12-Jährige und einer der Bademeister kamen mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus, wie eine Polizeisprecherin am Dienstag berichtete. Beide seien wieder zu Hause. Von den Männern fehle bislang jede Spur. Bei dem Vorfall am Montagabend habe die Gruppe von etwa acht Männern zunächst einen 22-jährigen Bademeister provoziert und dann geschlagen. Auch ein Kollege, der dem angegriffenen Bademeister zur Hilfe kam, sei attackiert worden. Erst als ein dritter Bademeister hinzukam, seien die jungen Männer weggelaufen. Auf ihrer Flucht soll einer der Männer das Mädchen geschlagen haben. Zur Identität der mutmaßlichen Täter konnte die Polizei noch keine genauen Angaben machen.

+++ Ladendieb trägt Bomberjacke - das macht den Verkäufer stutzig. Der Ladendiebstahl eines 17-Jährigen in Lüdenscheid scheitert, unter anderem weil dieser mit seiner Kleidung auffällt. 

+++ Trotz der großen Hitze bleibt ein Freibad in Dortmund vorerst geschlossen. Der Eichenprozessionsspinner mit seinen gefährlichen Härchen vermieste hier am Hitze-Dienstag das Badevergnügen. Das Freibad Stockheide sei zur Zeit gesperrt, weil im angrenzenden Hoeschpark zahlreiche Bäume mit den Nestern der Raupe befallen seien, sagte ein Sprecher der Stadt. Die umherfliegenden Brennhaare der Eichenprozessionsspinner sind giftig und können zu Atemnot, Hautreizungen und im schlimmsten Fall zu allergischen Schocks führen. Deswegen waren Park und Freibad bereits Anfang Juni dicht gemacht worden. Nach und nach entfernen Experten nun die Nester. Wie lange die Sperrung andauert, war am Dienstag unklar.

+++ Schüler genießen Hitzefrei bei diesen Temperaturen. Im Sommer fragen sich viele: Gibt es Hitzefrei im Büro? Wir verraten Ihnen, welche Rechte Sie als Arbeitnehmer haben. 

+++ Der Blutspendedienst West des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) befürchtet einen starken Rückgang bei der Blutspendebeteiligung. In einer Mitteilung macht das DRK darauf aufmerksam, dass trotz der großen Hitze in diesen Tagen Blutspenden dringend gebraucht werden.

„Aus der Vergangenheit wissen wir, dass bei derart hohen Temperaturen mit drastischen Einbrüchen von bis -25% zu rechnen ist“, berichtet Dr. Thomas Zeiler, ärztlicher Geschäftsführer des Blutspendedienstes und betont, dass viele schwerkranke Patienten weiterhin dringend auf Bluttransfusionen angewiesen sind.

Wer sich gesund fühlt, kann trotz der Hitze Blut spenden, heißt es in der Mitteilung des DRK. Wo die nächste Blutspendeaktion stattfindet, erfährt man bei der Hotline des DRK-Blutspendedienstes (0800 11 949 11) und unter www. blutspendedienst-west.de

+++ Autos können sich bei den hohen Temperaturen  zur tödlichen Hitzefalle für Hunde und andere Haustiere entwickeln. Darauf hat das Veterinäramt des Rhein-Sieg-Kreises am Dienstag hingewiesen. Bei einer Außentemperatur von 30 Grad werde es im Auto bereits nach rund 15 Minuten 40 Grad oder noch heißer.

Hunde und andere Haustiere sollten bei den hohen Temperaturen überhaupt nicht im Auto gelassen werden. 

 

"Selbst bei vermeintlich geringen 20 Grad Außentemperatur werden nach etwa einer Stunde im Inneren des Wagens lebensbedrohliche 46 Grad gemessen." Die Veterinäre warnen daher davor, Tiere im Sommer überhaupt im Auto zu lassen. Wenn überhaupt, dann nur sehr kurz bei geöffneten Seitenscheiben und mit bereitgestelltem Wasser. Wer seinen Hund im überhitzten Auto zurücklasse, müsse mit Bußgeldern bis zu 200 Euro rechnen, hieß es weiter. 

+++ Autos heizen sich bei hohen Außentemperaturen schnell auf. So kühlen Sie Ihr Auto schnell wieder herunter. 

+++ Sportmediziner der Uni Münster rät von Sport im Freien ab: Hobbysportler sollten bei den hohen Temperaturen auf Sport im Freien verzichten. Dies hat der Münsteraner Sportmediziner Stefan-Martin Brand am Dienstag empfohlen. Laufen im Freien sollten nur Menschen, "die wirklich fit sind und die wissen, auf was sie sich einlassen, wenn man das bei 36 Grad durchzieht", betonte Brand einer Mitteilung der Uniklinik zufolge. In der Regel brauche der Körper rund 14 Tage, bis er sich an solche Außentemperaturen angepasst habe. "Also wenn es nicht unbedingt sein muss: Bitte das Laufen auf nächste Woche schieben."

+++ Achtung Waldbrandgefahr: Durch die hohen Temperaturen und die Trockenheit der letzten Tage liegt der Waldbrandgefahrenindex im Kreis Soest und im Hochsauerlandkreis bereits bei Stufe 4. Auch in Hamm gilt die zweithöchste Warnstufe. Der Waldbrandgefahrenindex beschreibt das meteorologische Potential für die Gefährdung durch Waldbrand und zeigt die Waldbrandgefahr in fünf Gefahrenstufen an. Aufgrund der zu erwartenden Hitze in den nächsten Tagen bleibt die Gefährdung des Waldbrandes laut Deutschem Wetterdienst auf Stufe 4. Im letzten Jahr gab es eine deutlich erhöhte Anzahl von Waldbränden aufgrund der sehr langen Trockenheit bei gleichzeitig hohen Temperaturen. 

+++ Besitzer eines Smartphones müssen vorsichtig sein: Die hohen Temperaturen können die sensible Technik schädigen. Hier gibt es Tipps, wie Sie Ihr Handy schützen können.  

+++ Kinderärzte haben an Eltern appelliert, auf einen konsequenten Sonnenschutz bei ihren Kindern zu achten. Das Sonnenschutzmittel sollte einen Lichtschutzfaktor von mindestens 20 haben, berichtete der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). 

Kinderärzte empfehlen einen Lichtschuzfaktor von mindestens 20. 

Insbesondere die "Sonnenterrassen" müssten gründlich eingecremt werden: Nase, Ohren, Füße, Schultern. Als Kopfbedeckung empfahl der Verband Kappen mit Nackenschutz. Ansonsten sollen Kinder möglichst luftige Kleidung tragen, die auch Arme und Beine bedeckt. Säuglinge und Kleinkinder sollten sich nur im Schatten aufhalten und auch im Planschbecken Kappe und T-Shirt tragen.

+++ In Werne stieß das Solebad am Wochenende bereits an die Grenzen der Kapazität. Zwischenzeitlich musste das den Einlass stoppen.  „Um die 650 Besucher können gleichzeitig das Solebad besuchen“, sagt Bad-Leiter Jürgen Thöne. Sei dies der Fall – so wie am Sonntag – könne der Schichtführer bestimmen, ob das Bad kurzfristig den Einlass stoppt. „Das sind in der Regel aber nur eine bis anderthalb Stunden“, so Thöne. Meistens sei dies in der Mittagszeit zwischen 13 und 14.30 Uhr der Fall.

+++ Wer sich in Südwestfalen abkühlen will, kann dies in allen Badegewässern bedenkenlos tun. Das zeigt der Badegewässerbericht der Europäischen Union, der die Messwerte der gesamten Vorjahressaison auswertet. Möhnesee, Sorpesee, Henesee und Co. werden eine "exzellente" Wasserqualität bescheinigt. 

+++ In Köln sei es völlig legitim, den Dom zur Abkühlung aufzusuchen, erklärt Domsprecher Markus Frädrich. Allerdings gebe es eine Tücher-Regelung für Frauen und Männer, die knapp bekleidet den Dom betreten wollen. Wenn Männer zum Beispiel in einer Art Unterhemd oder gar mit freiem Oberkörper kämen, müssten sie sich auch bedecken. "Das Bedecken von Schultern und Bauch ist eine kleine, aber feine Geste, mit der deutlich wird, dass man den profanen Raum verlässt und einen sakralen Raum betritt", sagt Frädrich. Die Tücher würden von den Domschweizern verteilt, den Ordnungshütern im Dom. 

+++ Das war noch nicht alles: Die Temperaturen steigen weiter - bis zu 37 Grad werden in Nordrhein-Westfalen erwartet. Die ersten Schulen haben bereits reagiert - ab Dienstag gibt es Hitzefrei. Aber auch an Arbeitsplätzen kann es extrem heiß werden. Wie gehen die Menschen mit der Hitze um? Alles dazu hier.

Galerie

+++ Viele Schulen in NRW geben hitzefrei. So sieht es etwa im Märkischen Kreis aus und so in Werl. in Bönen im Kreis Unna geht man einen anderen Weg.

+++ Der DWD hat eine Warnmeldung vor Hitze ausgegeben. Mal eine Abwechslung nach den Warnmeldungen über Unwetter in den vergangenen Wochen...

Warnmeldung

+++ Die Experten erwarten am Dienstagnachmittag Höchstwerte von bis zu 37 Grad entlang der Rheinschiene. Auf den höchsten Bergen soll es bis zu 30 Grad warm werden. Am Mittwoch soll es mit bis zu 34 Grad nicht mehr ganz so heiß werden.

+++ Der DWD-Meteorologe Markus Winkler rechnete damit, dass im Laufe des Tages einige Messstationen neue Juni-Rekordwerte verzeichnen werden. Die höchste jemals in einem Juni in NRW gemessene Temperatur werde aber voraussichtlich nicht erreicht. In Herten im Kreis Recklinghausen hatte das Thermometer im Juni 2002 genau 38,3 Grad angezeigt.

+++ In NRW haben am Dienstagvormittag die ersten Messstationen 30 Grad Lufttemperatur gemeldet. Am Düsseldorfer Flughafen wurden 30,4 Grad gemessen, wie der Deutsche Wetterdienst in Essen berichtete. Auch in Dortmund sei es bereits 30 Grad warm.

Quelle: wa.de

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