In NRW nur wenig Kontrollen auf Geldwäsche

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DÜSSELDORF - In Nordrhein-Westfalen müssen Unternehmen kaum mit Kontrollen der Behörden auf Verstöße gegen das Geldwäsche-Gesetz rechnen.

Im vergangenen Jahr haben die Bezirksregierungen 72 Betriebskontrollen durchgeführt, wie aus der Antwort des NRW-Wirtschaftsministeriums auf eine Kleine Anfrage der FDP hervorgeht.

Zudem hat es 912 schriftliche Abfragen gegeben. "72 Betriebskontrollen vor Ort bedeuten bei rund 50 000 Gewerbebetrieben in NRW eine magere Kontrolldichte von nur 0,144 Prozent", bemängelte der FDP-Haushaltsexperte Kai Abruszat.

Es gebe erhebliche Zweifel, ob mit dem vorhandenen Personal "die notwendigen Kontrollen nach dem Geldwäschegesetz überhaupt wahrgenommen werden können".

Seit dem vergangenen Jahr sind in NRW die Bezirksregierungen für die Kontrollen auf Verstöße gegen das Geldwäschegesetz zuständig. Sie hatten dafür fünf zusätzliche Stellen erhalten.

Die Behörden verfolgten einen "risikoorientierten" Prüfungsansatz, heißt es in der Antwort des Ministeriums. Die Betriebe sollten sensibilisiert werden, die Vorschriften künftig einzuhalten. - dpa

Quelle: wa.de

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