NRW-Umweltminister Remmel plädiert für mehr Kooperation mit China

+
NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) zeigt auf ein Plakat auf der Messe Urban Tec Asia in Peking. China hat einen Krieg gegen Umweltverschmutzung ausgerufen. Die Umweltbranche in NRW wittert große Chancen. Aber die Hürden sind immens. Minister Remmel will ihnen mit einer Chinareise Türen öffnen.

PEKING - Mit großer Delegation reist NRW-Umweltminister Remmel durch China. Auf einer Umweltmesse in Peking preist er Technik aus der Heimat und hält ein Plädoyer für mehr Zusammenarbeit mit China.

NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) hat sich in Peking für eine stärkere Zusammenarbeit zwischen China und Nordrhein-Westfalen ausgesprochen. China habe einen gewaltigen Energiebedarf und stehe vor großen Herausforderungen. Unternehmen aus NRW könnten dabei helfen, sagte Remmel am Donnerstag in seiner Rede bei der Eröffnung der Umweltmesse Urban Tec Asia in Peking. "Diese Potenziale gilt es durch gemeinsame Aktivitäten auszuschöpfen".

Eine Reihe von Spitzenunternehmen der Umweltwirtschaft sei in NRW ansässig. In der Windenergie, Wasserkraft, Biomasse und Geothermie könnten gerade kleine und mittelständische Unternehmen begehrte Qualitätsprodukte anbieten. "Weiterhin verfügt Nordrhein-Westfalen im Teilmarkt der nachhaltigen Wasserwirtschaft über eine hohe Konzentration marktführender Unternehmen und über ein sehr dichtes Forschungsnetzwerk", sagte Remmel.

Chinas Staatsführung sei an einer nachhaltigen Entwicklung und mehr Umweltschutz interessiert, sagte Remmel. Das hätten seine Gespräche mit Vertretern des Umweltschutzministeriums und der obersten Wirtschaftslenkungsbehörde, der Entwicklungs- und Reformkommission NDRC, gezeigt. Künftig könnten sich auch Unternehmen aus NRW bei den Herausforderungen dieses Wandels stärker einbringen.

Remmel wird von einer Delegation mit mehr als 30 Vertretern von Unternehmen für Erneuerbare Energien und Umwelttechnik begleitet. Weitere Stationen bis Sonntag sind Nanjing und Shanghai in Ost-China. - dpa

Quelle: wa.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare