91 Millionen Euro

NRW verdoppelt Hilfen für Flüchtlinge

DÜSSELDORF - Nach dem Flüchtlingsskandal in Nordrhein-Westfalen sprudeln die Hilfsmittel: Im nächsten Jahr will die Landesregierung 91 Millionen Euro mehr für Flüchtlingspolitik ausgeben.

Damit gehe sie weit über ihre Zusagen beim Essener Flüchtlingsgipfel hinaus und verdopple die Summe, kündigten die rot-grünen Koalitionsfraktionen am Freitag in Düsseldorf an.

Die neuen Zahlen sollen in der kommenden Woche in die Gesetzesberatungen des Haushaltsausschusses eingebracht werden. Das Maßnahmenpaket umfasst höhere Zuweisungen an die Kommunen, einen Härtefallfonds für schwer kranke Flüchtlinge, 300 zusätzliche Lehrerstellen für den Deutschunterricht sowie Beratungskosten.

Damit löse die Regierung ihr Versprechen ein, teilte der Vorsitzende der SPD-Fraktion, Norbert Römer, mit. Grünen-Fraktionschef Reiner Priggen unterstrich: "Wir sorgen für angemessene Unterkünfte, wir verbessern die Betreuung sowie die Gesundheitsversorgung und gerade auch die Instrumente für die Integration der Kinder." - lnw

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.