NRW-Polizisten am Hindukusch

Landtagspräsident Eckhard Uhlenberg (CDU) zollt Aufbauhelfern seine Anerkennung

DÜSSELDORF ▪ Damit hatte Landtagspräsident Eckhard Uhlenberg (CDU) am Hindukusch nun wirklich nicht gerechnet. Ausgerechnet in der sengenden Sonne umgeben von Wüste und Felsengebirge hört er den wohlvertraut klingenden westfälischen Namen Steinrücke.

„Der Name kommt mir doch bekannt vor“, dachte sich der weitgereiste CDU-Politiker. Und richtig: Auf Nachfrage erfährt Uhlenberg, dass Oberstleutnant Jürgen Steinrücke in Camp Marmal nahe der Stadt Masar-e-Sharif aus Erwitte stammt. Die beiden Westfalen finden freilich sofort den Draht zueinander: Steinrücke ist erst seit einem Monat am Hindukusch im Einsatz und wird voraussichtlich noch bis Ende Februar hier Dienst im Rahmen der internationalen ISAF-Mission tun. Ein Wiedersehen in der Soester Börde ist schnell vereinbart.

Uhlenberg war auf Einladung von Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) zum Hindukusch gereist. Im Camp Marmal nahe Masar-e-Sharif traf der Landtagspräsident auch 38 Polizisten aus NRW, die hier im Rahmen der internationalen polizeilichen Aufbauhilfe als Ausbilder für die afghanische Polizei arbeiten. Die NRW-Polizisten stammen aus Rheine, Dortmund, Köln, Bielefeld und Düsseldorf. „Sie leisten eine harte und wichtige Aufgabe, die meiner Ansicht nach zu wenig öffentliche wahrgenommen und anerkannt wird“, sagte Uhlenberg. Das sei auch seine Motivation für die weite Reise gewesen. „Mir ist wichtig, für den Landtag diese Anerkennung zu zeigen.“

Natürlich kam der Landtagspräsident nicht mit leeren Händen. Er übergab ein großes Netz mit Fußbällen, die die NRW-Polizisten an Schulen und Dorfgemeinschaften weitergeben sollen. Von den Beamten bekam Uhlenberg zum Abschied noch einen Wunsch mit auf den Weg – dass ihre Auslandsverwendung beim weiteren Berufsweg Anerkennung findet. ▪ dfb

Quelle: wa.de

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