Landesweit bislang 25 Sexualdelikte gemeldet / 444 Verletzte

NRW-Polizei: Mehr Einsätze in der Silvesternacht als im Vorjahr

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Ein Fahrzeug der Polizei steht in Köln in der Fußgängerzone als Straßensperre.

Düsseldorf - Die Polizei hat in der Silvesternacht in Nordrhein-Westfalen mehr Einsätze absolviert als im Vorjahr. 3800 Mal kamen die Beamten zwischen 19.00 Uhr am Samstagabend und 6 Uhr am Sonntagmorgen zum Einsatz, im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren 3432 Einsätze gezählt worden.

Diese vorläufige Bilanz gab die Landespolizei am Sonntagmorgen in Duisburg bekannt. Landesweit seien zunächst 25 Sexualdelikte gemeldet worden. Eine Vorjahreszahl liege dazu nicht vor, sagte eine Sprecherin.

Die Polizei zählte zudem 444 Verletzte, die beispielsweise ein Knalltrauma durch Böller erlitten. Bei den Einsätzen in der Silvesternacht seien auch 33 Polizisten verletzt worden. Knapp 300 Menschen seien in Gewahrsam genommen worden, 54 wurden festgenommen.

Die Zahl der Körperverletzungen habe sich im Vergleich zum Silvester vor einem Jahr nahezu halbiert. Sie sank von 723 auf 372. Noch weitaus deutlicher gingen Eigentumsdelikte wie Taschendiebstähle und Raubüberfälle zurück: Nach 335 entsprechenden Taten beim vergangenen Jahreswechsel waren es diesmal nur noch 64.

In Dortmund, Düsseldorf, Essen, Köln und Münster habe die Polizei Gruppen nordafrikanischer Männer gesichtet und beobachtet. Die Polizei hatte nach den Vorkommnissen der vergangenen Silvesternacht mit massenhaften Übergriffen auf Frauen deutlich mehr Beamte im Einsatz.

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Quelle: wa.de

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