NRW-Justiz schöpft Rekordsumme an illegalem Vermögen ab

DÜSSELDORF - Mit 230 Millionen Euro hat die nordrhein-westfälische Justiz im vergangenen Jahr eine Rekordsumme an illegalem Vermögen einkassiert.

Den Löwenanteil brachte eine Zahlung der Schweizer Großbank Credit Suisse, die 150 Millionen Euro an die Gerichtskasse überweisen musste.

Ein Sprecher des NRW-Justizministeriums bestätigte am Donnerstag einen Bericht des „Kölner Stadt-Anzeigers“. Mit der Zahlung des Geldes hatte die Bank ein Verfahren gegen mehrere ihrer Mitarbeiter wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung beendet.

Es war durch eine Kundendaten-CD ins Rollen gekommen. Im Gegenzug ermittelt die Schweizer Justiz derzeit gegen drei nordrhein-westfälische Steuerfahnder.

Gut 19 Millionen Euro der Gesamtsumme seien an Opfer von Straftaten weitergereicht worden. Die bisherige Rekordsumme war 2004 mit 148 Millionen Euro erzielt worden. 2010 waren 74 Millionen Euro in die Staatskasse geflossen. Ein Jahr zuvor waren es lediglich 34 Millionen Euro. - lnw

Quelle: wa.de

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