Löhrmann: Viele NRW-Grundschulen haben keinen Leiter

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Sylvia Löhrmann

DÜSSELDORF - Personalprobleme an NRW-Grundschulen. Viele Schulleiterstellen sind weiterhin unbesetzt. Bei den Konrektoren sieht die Lage noch dramatischer aus. Nur an der Bezahlung solle es nicht liegen, so Schulministerin Sylvia Löhrmann.

An nordrhein-westfälischen Grundschulen sind nach wie vor viele Schulleiterstellen unbesetzt. Zum Stichtag 19. Februar 2015 waren von insgesamt 2825 Leitungsstellen 359 vakant - 12,7 Prozent der Grundschulen also ohne Rektor oder Rektorin. Das geht aus der Antwort von Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) auf eine Anfrage des CDU-Landtagsabgeordneten Gregor Golland hervor, über die zunächst die "Rheinische Post" (Dienstag) berichtet hatte.

Bei den Konrektoren fällt der Mangel noch deutlicher aus: Von den 1944 Grundschulen, die aufgrund ihrer Schülerzahlen einen Anspruch auf einen stellvertretenden Schulleiter haben, müssen ein Drittel ohne Konrektor auskommen. Löhrmann zufolge bestehen die Leitungsvakanzen seit vielen Jahren in "nahezu unveränderter Größenordnung" und lassen sich nicht allein mit der Bezahlung begründen.

Im Herbst 2014 habe die rot-grüne Regierung beschlossen, eine Projektgruppe einzurichten, die die Gründe analysieren und Vorschläge für eine Verbesserung unterbreiten soll. Die für die Stellenbesetzungen zuständigen Bezirksregierungen versuchten, Lücken schnellstmöglich zu schließen. Die CDU fordert eine höhere Besoldung von Grundschulleitern. Auch nach Ansicht der Gewerkschaften wird die hohe Zusatzbelastung nicht angemessen entlohnt. - dpa

Quelle: wa.de

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