NRW-Einzelhandel: Noch keine Lösung im Tarifkonflikt in Sicht

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Recklinghausen - In der Tarifrunde für die Beschäftigten in Nordrhein-Westfalens Einzelhandel war bis zum späten Dienstagnachmittag noch keine Lösung in Sicht. Arbeitgeber und die Gewerkschaft Verdi hatten sich am Vormittag in Recklinghausen getroffen.

Ein Ergebnis sei derzeit noch nicht absehbar, sagte ein Verdi-Sprecher. Bereits im Vorfeld der Gespräche hatten sich nach Angaben der Gewerkschaft landesweit rund 4000 Beschäftigte an Arbeitsniederlegungen beteiligt. 

Falls ein Abschluss gelingt, könnte Nordrhein-Westfalen bundesweit eine Vorreiterrolle in der Branche übernehmen. Die Gewerkschaft fordert im NRW-Einzelhandel eine Anhebung der Löhne und Gehälter um einen Euro pro Stunde, während die Ausbildungsvergütungen um 100 Euro pro Monat steigen sollen. 

Die Arbeitgeber haben dagegen nach zwei Nullmonaten eine Anhebung in zwei Schritten mit 1,5 Prozent und 1,0 Prozent bei einer Laufzeit von 24 Monaten sowie eine Einmalzahlung von 150 Euro pro Jahr angeboten. 

Ein Tarifabschluss würde zunächst als Richtschnur für 490.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und 205.000 geringfügig Beschäftigte in NRW gelten. Bundesweit wird bislang noch ohne Ergebnis in 14 Tarifbezirken verhandelt. - dpa

Quelle: wa.de

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