In NRW mehr Jugendliche ohne Ausbildungsplatz

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DÜSSELDORF - Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt in Nordrhein-Westfalen hat sich deutlich verschärft. Insgesamt 6.300 Jugendliche blieben nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit in diesem Jahr ohne Ausbildungsplatz.

Gegenüber dem Vorjahr bedeutete das eine Steigerung um 45 Prozent, berichtete der Geschäftsführer der NRW-Regionaldirektion, Peter Jäger, am Mittwoch in Düsseldorf.

Zwei Ursachen waren Jäger zufolge für die enttäuschende Bilanz verantwortlich: Der doppelte Abiturjahrgang an Rhein und Ruhr ließ die Zahl der Bewerber in die Höhe schnellen. Gleichzeitig gab es aber weniger Ausbildungsangebote. "Die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage ist größer geworden", klagte Jäger.

Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in Nordrhein-Westfalen, Andreas Meyer-Lauber, warf den Unternehmen vor, ihrer Ausbildungsverantwortung nicht gerecht zu werden. Besonders hart treffe dies junge Menschen mit Haupt- und Realschulabschluss. - dpa

Quelle: wa.de

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