NRW-CDU nimmt Ministerpräsidentin Kraft ins Visier

Die NRW-CDU will aus Steuergeldern finanzierte Veranstaltungen von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) prüfen lassen.

DÜSSELDORF - Die NRW-CDU will aus Steuergeldern finanzierte Veranstaltungen von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) prüfen lassen.

Bundestagspräsident Norbert Lammert sei gebeten worden, die Veranstaltungsreihe wegen des Verdachts der verbotenen verdeckten Parteienfinanzierung zu überprüfen, berichtete der „Spiegel“.

Kraft lege alle paar Wochen einen sogenannten Tatkraft-Tag ein. Dabei besuche sie Betriebe, um die Probleme der Menschen vor Ort besser kennenzulernen. Anschließend gebe es einen Empfang mit Bürgern und Presse. Sieben solcher „Kraft-Tage“ haben laut „Spiegel“-Bericht 2011 rund 130 000 Euro gekostet.

CDU-Generalsekretär Oliver Wittke habe im Schreiben an Lammert kritisiert, dass Kraft diese Praxistage bereits als SPD-Spitzenkandidatin absolviert habe. Jetzt würden die Auftritte aber aus der Steuerkasse bezahlt. Zudem erwecke die persönliche Website von Kraft „den Anschein, es handle sich bei diesem Veranstaltungsformat noch immer um einen Bestandteil der Parteiarbeit“. - lnw

Quelle: wa.de

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