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Bahnverkehr: Ab heute massive Einschränkungen auf wichtigen NRW-Strecken

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Auf Bahn-Fahrer in NRW kommen erhebliche Einschränkungen zu. Ab 21. November wird an wichtigen Strecken gearbeitet. Diese Züge sind betroffen.

Hamm - Auf der Haupt-Bahnstrecke durch das Ruhrgebiet müssen sich Zugreisende und insbesondere Berufspendler in Nordrhein-Westfalen ab dem 21. November Woche auf erhebliche Probleme einstellen.

Vom Montag an (21 Uhr) bis zum Donnerstag (24. November/5 Uhr) werden zwischen dem Hauptbahnhof Dortmund und Bochum-Langendreer auf einer Länge von mehr als 3800 Metern neue Schienen verlegt. 630 Schwellen und 600 Tonnen Schotter werden ausgetauscht, teilten die Deutsche Bahn und der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) mit. Während der gut eine Million Euro teuren Modernisierungsarbeiten komme es zu Einschränkungen im Nah- und Fernverkehr.

Bahn in NRW: Zugreisende in NRW müssen mit Problemen rechnen

Betroffen sind vor allem diese National-Express-Linien:

Bei RE6 und RE1 kommt es zu Umleitungen mit Haltausfall in Mülheim/Ruhr, Essen, Wattenscheid und Bochum. Ersatzhalte seien in Oberhausen, Essen-Altenessen, Gelsenkirchen und Herne geplant.

Rhein-Ruhr-Express (RRX)
Bahnpendler müssen sich auf große Einschränkungen einstellen. Ab 21. November wird an wichtigen Strecken im Ruhrgebiet gearbeitet. © Federico Gambarini/dpa

Auch der RE11 hält zum Teil nicht zwischen Dortmund und Duisburg, also in Bochum, Wattenscheid, Essen und Mülheim. Er fährt dann ebenfalls über Gelsenkirchen, Herne, E-Altenessen und Oberhausen. Die übrigen Züge des RE11 über Dortmund-Hörde und Unna sollen planmäßig verkehren. Die S1 sei von den Sperrungen nicht betroffen und fahre wie üblich.

Gleisarbeiten an Rhein und Ruhr betrifft vor allem RE1, RE6 und RE11

Auch der Fernverkehr ist in der Bauzeit eingeschränkt. Die Fernzüge werden laut DB zwischen Montagabend und Donnerstagmorgen zwischen Dortmund und Duisburg beziehungsweise Köln umgeleitet und halten dann nicht in Bochum und Essen - und je nach Umleitung auch nicht in Mülheim, Duisburg oder Düsseldorf Flughafen und Düsseldorf Hbf.

Ungünstigerweise verschärfen ausgerechnet jetzt hohe Krankenstände beim Personal die Probleme, weshalb DB Regio und VRR weitere Einschränkungen im Nahverkehr bis Weihnachten ankündigen mussten. Nun sind auch S- und Regionalbahnen betroffen. So gebe es auf der Linie S3 einen Teilausfall zwischen Oberhausen und Essen, die S68 falle komplett aus, bei den Linien RB32 und RB40 müssten einzelne Verbindungen gestrichen, also Taktungen reduziert werden. Fahrgäste könnten auf parallel fahrende Zuglinien ausweichen. Nur, wenn Alternativen gleichzeitig ausfallen? Dann bleibt nur Schienenersatzverkehr, zu dem der VRR die Bahn vergatterte. 

Alle Fahrplanänderungen seien in den Online-Auskunftssystemen der DB und des VRR enthalten und werden zusätzlich über Aushänge an den Bahnsteigen bekanntgegeben. Zudem könnten die Änderungen unter „bauinfos.deutschebahn.com/nrw“, „zuginfo.nrw“ und über die App „DB Bauarbeiten“ eingesehen werden.

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