200.000 Fahrzeuge kontrolliert - Bilanz vorgelegt

NRW-Autobahnpolizei ahndet 7700 Verstöße an einem einzigen Tag

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Düsseldorf/Dortmund - Bei landesweiten Kontrollen hat die NRW-Autobahnpolizei laut Innenministerium am Dienstag rund 200.000 Fahrzeuge überprüft. "Mit insgesamt 400 Beamtinnen und Beamten war sie den ganzen Tag im Einsatz und stellte dabei mehr als 5000 Geschwindigkeitsverstöße, rund 300 Handy- und 1200 Abstandsverstöße fest", heißt es.

Hinzu seien mehr als 1200 weitere Verfehlungen gekommen - darunter zum Beispiel Fahren unter Alkoholeinfluss, Missachtung der Gurtpflicht oder unzulässige technische Veränderungen am Fahrzeug. 

NRW-Innenminister Ralf Jäger wird so zitiert: "Und dieser Einsatz hat sich gelohnt. Die Reaktionen der Menschen auf die groß angelegte Kontrollaktion waren fast durchweg positiv. Und am allerwichtigsten: In ganz NRW hat es keinen einzigen tödlichen Verkehrsunfall gegeben."

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Für den Regierungsbezirk Arnsberg veröffentlichte die Polizei Dortmund ebenfalls eine konkrete Bilanz. Demnach kontrollierten die Einsatzkräfte an 19 Kontrollstellen insgesamt 54.835 Fahrzeuge (inklusive Radarkontrollen). "Hierbei nahmen die Beamten 294 Fahrzeuge des gewerblichen Personen,- und Güterkraftverkehrs genauer unter die Lupe", so die Polizei.

Insgesamt 1139 Geschwindigkeitsverstöße seien insbesondere durch Provida-Fahrzeuge (zivile Autos mit Videotechnik) und Radarmessstellen registriert worden

"So konnte ein Fahrzeugführer bei erlaubten 60 km/h mit 116 km/h gemessen werden. Ein weiteres Fahrzeug wurde bei erlaubten 100 km/h mit 160 km/h gemessen. Rund 45 Mal wurden Geschwindigkeitsverstöße bei Lkw und Bussen festgestellt", heißt es weiter. "96 Mal wurden Autofahrer beim Telefonieren am Steuer erwischt. Zwölf Mal telefonierten Fahrzeugführer von Lkw und Bussen."

In 146 Fällen hätten Fahrzeugführer den erforderlichen Sicherheitsabstand unterschritten (111 Mal Lkw und Busse). In 152 Fällen hätten insbesondere bei der sogenannten Brückenfotografie Gurtmuffel überführt werden können. "Hierbei zeigte sich in 35 Fällen, dass die 'Profis der Landstraße' diesmal unterrepräsentiert waren", teilte die Polizei Dortmund mit.

Insbesondere die 96 Handyverstöße seien 96 zu viel. "An dieser Zahl zeigt sich für mich deutlich, wie wichtig unsere Verkehrskontrollen sind. Jeder Blick online aufs Handy kann unmittelbar ins Offline führen. Unser Ziel muss daher sein, dass Sie mit Sicherheit nach Hause kommen", so Dortmunds Polizeipräsident Gregor Lange. - eB

Quelle: wa.de

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