NPD-Mitglieder wegen Wahlfälschung vor Gericht

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Krefeld - Gericht statt Rathaus: In Kempen sollen Kandidaten versucht haben, bei der Kommunalwahl zu tricksen. Eine Anklage wegen Wahlfälschung war die Folge.

Mehrere Mitglieder der rechtsextremen NPD müssen sich von diesem Montag (09.00) an in Krefeld wegen Wahlfälschung vor dem Landgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, zur Kommunalwahl 2014 in Kempen am Niederrhein Scheinkandidaten aufgestellt und Unterschriften gefälscht zu haben.

Unter den vier Angeklagten ist auch ein NPD-Funktionär, der 2012 in den Landesvorstand der Partei gewählt worden war. Er war als Bürgermeisterkandidat der Rechtsextremen in Kempen angetreten.

Wahlfälschung kann mit bis zu fünf Jahren Gefängnis bestraft werden. Das Landgericht hat drei Verhandlungstage angesetzt. - dpa

Quelle: wa.de

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