Unimog der Stadt muss Papas Dienstwagen befreien

Nordsee-Trip endet für Trio aus dem Kreis Unna im Sand von Cuxhaven

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Cuxhaven/Unna - Das war eine Spritztour der ganz besonderen Art mit Papas Dienstwagen! Ein 20-Jähriger aus Unna und zwei Freunde werden ihre spontane Fahrt aus Westfalen an die Nordseeküste bestimmt nicht so schnell vergessen - sie benötigten am Sonntagmorgen nämlich stark-motorisierte Hilfe, um den am Strand festgefahrenen Kombi frei zu bekommen.

Wie wird Dichter Matthias Claudius zitiert: "Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen." Das gilt für das junge Trio aus dem Kreis Unna nach dem spontanen Abenteuertrip an die Nordsee in jedem Fall.

Wie die Polizeiinspektion Cuxhaven mitteilte, war die Polizei am Sonntagmorgen gegen 7.30 Uhr darüber informiert, dass sich ein Auto am Strand in Cuxhaven-Duhnen festgefahren hatte.

Über die Deichzufahrt auf den Strand gelangt

"Die Polizei staunte nicht schlecht, als man am Einsatzort angekommen war. Drei junge Leute aus dem Kreis Unna meinten eine Abenteuertour zum Meer zu machen. In Cuxhaven-Duhnen angekommen, fuhren sie über die Deichzufahrt an den Strand und haben sich direkt am Strand festgefahren", heißt es in der Pressemitteilung der Beamten.

Aus eigener Kraft bekam das Trio das Auto, das sehr nah am Wasser stand, trotz aller Anstrengungen nicht frei. Kurzerhand half dann die durch die Polizeibeamten alarmierte Stadt Cuxhaven.

Sie schickte ihren Unimog zum Strand, der den Kombi aus dem Sand ziehen konnte. Passende Aufschrift auf dem orange-farbenen Fahrzeug: Rettungsfahrzeug Cuxhaven...

Stadt Cuxhaven leitet Verfahren ein

"Gegen den Mann wurde von der Stadt Cuxhaven ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet", so die Polizei abschließend.

Wie der Vater des 20-jährigen Vaters auf die "frohe Botschaft" reagierte, ist nicht überliefert. Auch nicht, ob das Auto bei der "Rettungsaktion" beschädigt wurde.

Aus welchen Städten im Kreis Unna die beiden Beifahrer des jungen Unnaers stammen, wollte Polizei-Pressesprecher Rainer Brenner im Gespräch mit unserer Redaktion nicht verraten.

Quelle: wa.de

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