Niedrige Wahlbeteiligung bei Ratswahl in Dortmund

Der Dortmunder SPD-Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters, Ulli Sierau (vorn), spricht im Augst 2009 im Rathaus von Dortmund zu den Wählern.

DORTMUND - Bei der Wiederholung der Ratswahl in Dortmund zeichnet sich eine niedrige Wahlbeteiligung ab. Um 13 Uhr hätten erst 10,6 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben, sagte ein Stadtsprecher am Sonntag.

Bei der Ratswahl 2009 waren es zum gleichen Zeitpunkt bereits 16,5 Prozent. Wahlberechtigt sind rund 450.000 Dortmunder. Der Rat hatte die Neuwahl angeordnet, nachdem im Anschluss an die Kommunalwahl 2009 die sogenannte Haushaltslüge ans Licht kam.

Ex-Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer (SPD) und die Stadtkämmerin Christiane Uthemann sollen den Rat erst einen Tag nach der Wahl vom August 2009 über ein 100-Millionen-Euro-Loch im Haushalt und eine Haushaltssperre informiert haben. Die Wahlbeteiligung lag vor drei Jahren am Ende bei 46,7 Prozent. - lnw

Quelle: wa.de

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