Neues Erdbeben-Alarmsystem für NRW entwickelt

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Krefeld - In Nordrhein-Westfalen wird ein neues Alarmsystem künftig automatisch stärkere Erdbeben melden. Das Zentrum des Bebens, seine Stärke und das mögliche Ausmaß der Schäden wird von Computern errechnet und an das Lagezentrum der NRW-Landesregierung und die Landesleitstelle der Polizei gemeldet.

Mit den Daten sollen dann dort die richtigen Hilfsmaßnahmen schneller eingeleitet werden können, berichtete der Geologische Dienst NRW am Donnerstag in Krefeld.

In Deutschland gehöre das Rheinland zu den Regionen mit der höchsten Erdbebengefährdung. Erdbeben wie das Beben von Roermond 1992 seien auch in Zukunft zu erwarten. Damals waren in NRW 30 Menschen verletzt worden und es kam zu Sachschäden in Höhe von 40 Millionen Euro.

Das neue Alarmsystem wurde im Auftrag der Landesregierung entwickelt. Die Daten werden im 10-Sekunden-Takt an Auswerterechner in Krefeld und Düsseldorf übertragen und analysiert.

Bei einem lokalen Erdbeben mit einer Stärke von mindestens 3 auf der Richter-Skala schlägt es Alarm. Die zuständigen Landesbehörden werden automatisch innerhalb weniger Minuten mit den relevanten Informationen per E-Mail versorgt. Zeitgleich wird die Meldung auch im Internet veröffentlicht ("www.gd.nrw.de"). Im Probebetrieb sei das System erfolgreich getestet worden. Einzelheiten will der Geologische Dienst in der kommenden Woche in Krefeld vorstellen. - dpa

Quelle: wa.de

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