Neue Datenbank soll NRW-Kommunen "wetterfest" machen

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Sommergewitter

Recklinghausen - Damit sich Kommunen auf Starkregen, Waldbrände oder andere mögliche Folgen eines Klimawandels einstellen können, zeigt eine neue Datenbank künftig an, wo Klima-Probleme zu erwarten sind.

Durch die Datenbank könnten Städte und Gemeinden abschätzen, wie anfällig sie für Folgen des Klimawandels seien, sagte der Präsident des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV), Thomas Delschen, am Freitag bei der Präsentation des Online-Systems in Recklinghausen. 

Städte könnten zum Beispiel erfahren, welche Bezirke von Hitzewellen besonders betroffen sein dürften und Warnsysteme einrichten. Gemeinden dürfte interessieren, ob sie mit mehr Regen rechnen und deshalb neue Abflusswege schaffen sollten. Das System bündelt unter anderem Niederschlagswerte und andere Daten aus Klima-Studien für NRW. 

Online listet das LANUV Tipps auf, wie sich Kommunen auf absehbare Probleme vorbereiten können. "Der Klimawandel wird auch in NRW immer deutlicher spürbar, etwa in Form von stärkeren und häufigeren Niederschlägen oder Stürmen", sagte NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne). Die neue Datenbank helfe daher, NRW "wetterfest" zu machen.

dpa/lnw

Quelle: wa.de

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