Neue Autobahnsperrung bei Köln - Brücke muss stabilisiert werden

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Symbolbild 

Köln - Die Behinderungen auf den Autobahnen bei Köln halten an. Wegen Brückenbauarbeiten wird die A3 zwischen den Anschlussstellen Rösrath und Lohmar-Nord Köln elf Nächte lang in Richtung Frankfurt voll gesperrt. Jeweils von 22 Uhr bis 5 Uhr werden Autofahrer über die U8 umgeleitet, wie der Landesbetrieb Straßenbau NRW am Dienstag mitteilte. Der Fernverkehr soll bis zum Morgen des 21. Oktobers großräumig über die A59 und A560 ausweichen.

Grund für die Sperrungen sind Schweißarbeiten an der Unterseite der Aggerbrücke. Die Brücke müsse wegen des hohen Aufkommens von Schwerlastverkehr stabilisiert werden, sagte eine Sprecherin.

Die Arbeiten rund um die Suche nach der vermeintlichen Bombe unter der A1 hingegen kommen schneller voran als erwartet. Zwei der drei gesperrten Fahrstreifen zwischen Leverkusen-West und Köln-Niehl können bereits ab Mittwochmorgen wieder befahren werden. Zunächst war Straßen.NRW davon ausgegangen, dass sie noch bis mindestens Donnerstagmorgen gesperrt bleiben müssten. Die Fahrbahn muss an der aufgegrabenen Stelle neu asphaltiert werden.

Der etwa acht Meter unter der Fahrbahn gefundene Gegenstand hatte sich am Montag als 60 Zentimeter lange Eisenstange entpuppt. Bereits am Montag waren wegen der Sperrung die Autobahnen der Region und die Straßen in der Kölner Innenstadt überlastet.

Landesweit staute sich der Verkehr am Dienstagmorgen auf rund 500 Kilometer - fast alle größeren Straßen und Knotenpunkten waren dicht. Nur schrittweise ging es vor allem rund um Köln und Leverkusen voran, auch auf den Ausweichstrecken staute es sich stark.

Gute Nachrichten gab es für Bahnfahrer: Zumindest am Kölner Hauptbahnhof hatte es am Dienstagmorgen nach Angaben der Bahn keine größeren Probleme gegeben. Bis zum 16. Oktober werden dort Weichen ausgetauscht. Deshalb stehen mehrere Gleise nicht zur Verfügung.

Quelle: wa.de

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