Nächtliche Schlittenfahrt

Mann (25) aus Hamm stirbt im Winterberger Eiskanal

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Durch die Winterberger Bobbahn sind die drei Hammer mit einem Schlitten gefahren.

WINTERBERG/HAMM - Tödlicher Leichtsinn: Drei junge Männer aus Hamm sind bei einer nächtlichen Schlittenfahrt im Eiskanal in Winterberg verunglückt. Ein 25-Jähriger wurde so schwer verletzt, dass er starb.

Von Jörg Taron

Eine nächtliche Schlittenfahrt im Eiskanal ist für drei junge Männer im Sauerland zur Katastrophe geworden. Einer von ihnen starb und zwei verletzten sich schwer, als ihre Kinderschlitten am Ende der Bobbahn gegen einen Mini-Traktor prallten. Gegen 4.00 Uhr morgens hatte ein Zeuge am Samstag Hilferufe aus der Bahn in Winterberg gehört und die Rettungskräfte verständigt, wie die Polizei in Meschede mitteilte.

Für den 25-Jährigen aus Hamm kam jede Hilfe zu spät. Seine beiden Begleiter wurden schwer verletzt in ein Krankenhaus und eine Unfallklinik gebracht.

Die drei 25, 26 und 29 Jahre alten Männer aus Hamm waren der Polizei zufolge mit Rodelschlitten über die Bobbahn gefahren. Im Zieleinlauf prallten sie auf den dort abgestellten Mini-Traktor, der zum Aufbereiten der Eisflächen genutzt wird.

Für den 25-Jährigen kam jede Hilfe zu spät, seine beiden Begleiter wurden schwer verletzt in ein Krankenhaus und eine Unfallklinik gebracht. Die Staatsanwaltschaft aus Arnsberg hat nach Auskunft der Polizei die Ermittlungen zum Hergang übernommen.

Vermutlich waren die aus Hamm angereisten Männer für ihre Tour durch den Eiskanal über den Zaun zum Bobbahn-Gelände geklettert. Nach ersten Informationen waren sie am oberen Ende in die 1,6 Kilometer lange Eisbahn eingestiegen, nachdem ein vierter Mann sie mit dem Auto dort abgesetzt hatte.

Profi-Fahrer erreichen auf der Bahn Geschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometern pro Stunde. Wie schnell die Unfallfahrer unterwegs waren, muss noch ermittelt werden.

Die drei Männer waren in der Nacht mit einem Kinderschlitten durch den Eiskanal gefahren und auf den diesen abgestellten Traktor geprallt.

Die Bahn sollte noch am Samstag von der Staatsanwaltschaft wieder freigegeben werden. Bereits am Nachmittag will die Skeleton-Elite beim Training für die am Sonntag stattfindende Deutsche Meisterschaft wieder durch den Eiskanal fahren.

Quelle: wa.de

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