Nachbarschafts-Streit eskaliert: 25-Jähriger schwer verletzt

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[Update 13.49 Uhr] Münster/Senden - Eine angebliche Beleidigung war der Auslöser für einen Nachbarschaftsstreit in Senden-Ottmarsbocholt am Mittwoch. Ein 25-Jähriger wurde durch einen Messerstich schwer verletzt.

Nach einer Not-Operation an der Uniklinik Münster ist er nicht mehr in Lebensgefahr. 

In einer gemeinsamen Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Münster, der Polizei Coesfeld und der Polizei Münster heißt es, dass der Messerattacke eine Beleidigung vorausgegangen sei. Ein 14-jähriges Mädchen sei Opfer dieser Beleidigung gewesen. Deren 45-jährige Mutter wollte gemeinsam mit ihrem 38-jährigen Lebensgefährtin die Beschuldigte zur Rede stellen.

Dabei handelt es sich um die 24-jährige Nachbarin der Familie.

Während der Diskussion im Hausflur schaltete sich auch der 25-jährige Lebensgefährtin der Beschuldigten ein und es sei zu einer Rangelei gekommen. In deren Verlauf habe der 38-jährige Mann mit einem Messer dem 25-Jährigen eine lebensgefährliche Verletzung zugefügt.

Nach einer Notoperation im Universitätsklinikum Münster besteht zurzeit keine akute Lebensgefahr mehr, heißt es in der Mitteilung weiter.

Nach der Messerattacke zog sich der Beschuldigte mit seiner Freundin in die eigene Wohnung zurück. Hier wurde er noch am Abend festgenommen. Zur Klärung des genauen Tathergangs ermittelt eine sechsköpfige Mordkommission.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Münster ordnete ein Richter am Amtsgericht Münster am Donnerstag Untersuchungshaft für den 38-Jährigen wegen versuchten Totschlags an. - WA

Quelle: wa.de

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