Neue Erkenntnisse zum Frontalzusammenstoß

Schwerer Unfall in Norddinker: Feuerwehr musste Verletzte suchen

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Hamm - Die 23-jährige Autofahrerin, die am Sonntag auf der Soester Straße in Norddinker verunglückt war, schwebt nach Polizeiangaben nicht mehr in Lebensgefahr.

Wie jetzt bekannt wurde, war der Unfall zunächst im Kreis Soest vermutet worden; als die Rettungskräfte dort nicht fündig wurden, suchten und fanden sie die Unfallfahrzeuge auf Hammer Stadtgebiet. 

Auf der Brücke über die Autobahn 2 war der Wagen der 23-jährigen Hammerin gegen 9.45 Uhr auf ungeklärter Ursache ins Schleudern geraten und auf der Gegenfahrbahn mit dem Auto einer 68-jährigen Frau aus Bad Sassendorf frontal zusammengestoßen. Die 23-Jährige zog sich zunächst lebensgefährliche, ihre 16-jährige Beifahrerin schwere Verletzungen zu. Die 68-Jährige wurde leicht verletzt.

Der Notruf sei in der Rettungsleitstelle in Soest aufgelaufen, sagte Oberbrandrat Ludger Schmidt, der stellvertretende Leiter der Hammer Feuerwehr auf Anfrage. Dort sei ein Unfall in Dinker gemeldet worden, weshalb der Rettungsdienst des Kreises Soest und die örtliche Feuerwehr ausgerückt seien.

 Als die Einsatzkräfte in und um Dinker nichts fanden, hätten sie den Unfallort auf Hammer Stadtgebiet vermutet, seien die Soester Straße in Richtung Hamm gefahren und hätten die Unfallfahrzeuge an der Autobahnbrücke gefunden. Die Soester Einheiten hätten dann unverzüglich mit der Versorgung der Verletzten begonnen und Verstärkung aus Hamm beordert, so Schmidt weiter.

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Ein Rüstwagen der Hauptwache und ein Löschfahrzeug aus Werries seien zum Unfallort geschickt worden; die örtliche Feuerwehr in Norddinker verfüge nicht über das für den Einsatz notwendige schwere Gerät. Auch die Hammer Polizei habe erst durch die Soester Leitstelle Kenntnis von dem Unfall erhalten, wie eine Sprecherin sagte.

Nicht mehr klären lässt sich vermutlich, ob der Notruf die Leitstelle in Soest erreichte, weil dem Anrufer die Ortskenntnis fehlte oder weil er sich in einer dem Kreis Soest zugerechneten Mobilfunkstelle befand. Am Stadtrand komme es gelegentlich vor, dass Notrufe im Nachbarkreis aufliefen, sagte Schmidt. Jeder Mobilfunkzelle ist eine Rettungsleitstelle zugeordnet, die Grenzen der Funkzellen und der Gemeinden stimmen aber nicht immer vollständig überein.

Quelle: wa.de

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