Land NRW muss für Schäden durch SEK zahlen

+
Beamte des SEK hatten bei einem Einsatz diverse Sachen auf dem Grundstück in Eitorf beschädigt

Bonn - Nach einer Razzia bei einem Mitglied der Rockergruppe Bandidos in Eitorf muss das Land NRW 4000 Euro für entstandene Schäden zahlen.

Auf diesen Vergleich, der am Freitag rechtskräftig geworden ist, haben sich die Parteien in einem Zivilstreit vor dem Bonner Landgericht geeinigt.

Bei der Durchsuchung im Juli 2012 hatte ein Spezialeinsatzkommando (SEK) auf dem Anwesen einige Schäden angerichtet.

Die Ehefrau des Rockers, der das Haus gehört, verklagte das Land NRW auf 17 000 Euro. Auf der Liste der Schäden standen unter anderem ein doppelflügiges Eingangstor, eine Überwachungsanlage mit 26 Kameras, verdreckte Teppiche sowie eine Hundehütte im Wert von 49,90 Euro.

Die Spezialkräfte hatten die Kiste sofort demoliert, als sie Hundegebell hörten. Das aber kam - wie sich herausstellte - vom Band.

Hintergrund der SEK-Razzia war eine Massenschlägerei in Mönchengladbach im Januar 2012 zwischen verfeindeten Rockerbanden. Der Eitorfer Bandido stand damals unter dem dringenden Verdacht, daran beteiligt gewesen zu sein. Das Verfahren wurde später eingestellt. - dpa

Quelle: wa.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare