Verdächtige wieder frei

Nach Großeinsatz am Berufskolleg Meschede: Waffe bleibt verschollen

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Die Polizei war im Großeinsatz.

Meschede - Eine Rangelei unter Schülern gilt als Ausgangspunkt für den Polizei-Großeinsatz am Berufskolleg in Meschede. Zwei Männer wurden festgenommen, sind aber mittlerweile wieder frei.

Im Zuge einer Rangelei auf dem Schulhof des Mescheder Berufskollegs sei einem 18-jährigen Schüler eine Waffe aus der Tasche gefallen. Diese habe er umgehend aufgehoben und wieder eingesteckt. "Die Waffe ist weder zum Einsatz gekommen, noch wurde jemand mit ihr bedroht", betonte Sebastian Held, Pressesprecher der Polizei des Hochsauerlandkreises.

Dennoch geriet der Stein in diesem Moment ins Rollen. Zeugen meldeten die Waffen-Sichtung der Polizei, die mit einem Großaufgebot anrückte, den 18-Jährigen festnahm und die Suche nach der Waffe aufnahm, die der Verdächtige zum Zeitpunkt der Festnahme nicht mehr bei sich trug.

Die Waffe bleibt verschollen

Die stundenlange Suche verlief ergebnislos. Auch die Vernehmung des Schülers ließen keine weitere Schlüsse darauf zu, ob es die Waffe tatsächlich gegeben hat, wenn ja, wo sie jetzt ist, oder um was für eine Waffe es sich überhaupt handelt. "Zeugen sprachen von einer Schusswaffe. Ob es sich dabei um eine scharfe Waffe handelte, wissen wir nicht", erklärte der Polizeisprecher. 

In diese Richtung ermittelt die Polizei

Nun ermittle man wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz und wegen vermeintlicher Körperverletzung gegen den 18-Jährigen und einen 23-Jährigen, der zunächst als Zeuge geladen war, dann jedoch ins Visier der Ermittler geriet: "Eine weitere Zeugenaussage brachte ihn mit der Waffe in Verbindung." Auch der 23-Jährige war an besagter Rangelei beteiligt. 

Beide Verdächtigen sind mittlerweile wieder auf freiem Fuß.

Quelle: wa.de

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